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Wanaka – mit W wie "Wohoo!"

Schön langsam gehen mir die Superlative aus! Mir war zwar bewusst, dass die Südinsel Neuseelands landschaftlich außergewöhnlich schön sein soll, aber mit so vielen Highlights habe ich nicht gerechnet. Zur Zeit bin ich also wahrlich in Hochstimmung, denn

  1. ich bin gestern von der (regnerischen) Westküste ins (sonnige, und obendrein noch wunderschön gelegene) Wanaka gewechselt, wo es mir auf Anhieb gefallen hat,
  2. ich habe einen Platz am Milford Track ergattert, und
  3. ich habe heute meinen Scenic Flight nachgeholt, und bin über den Mount Aspiring National Park zum Milford Sound und zurück geflogen, mit einer Bootsfahrt am Fjord dazwischen!

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Blick vom Gipfel des Mt. Iron

Nach meiner Ankunft in Wanaka habe ich gleich die Gelegenheit zu einem Picknick am Ufer des gleichnamigen Sees genützt, bevor ich mir das Städtchen und den See von oben angesehen habe – zu diesem Zeitpunkt noch mit eigener Muskelkraft, vom Gipfel des nahen Mt. Iron.

Im Anschluss habe ich (eigentlich ohne viel Hoffnung) beim DOC, das die Buchungen für den Milford Track managt, vorbeigeschaut – und siehe da, es war genau ein Platz für den Track innerhalb der vier Wochen, die ich noch in Neuseeland bin, zu haben! Zufälligerweise hat der auch noch sehr gut in meinen Reiseplan gepasst, und so habe ich ihn mir kurzerhand geschnappt.

Da ich allerdings am ersten Weihnachtsfeiertag, also dem 25. Dezember, im Milford Sound ankomme, und ich für diesen Tag keine Unterkunft mehr bekommen konnte, war klar, dass ich mir den Fjord (denn eigentlich ist es kein Sound, also ein Flusstal, sondern ein Fjord, also ein Gletschertal) unabhängig davon anschauen muss. Nachdem ich ohnehin mit dem Gedanken eines Rundflugs zum Milford Sound von Wanaka aus gespielt habe (weil die Route allein sehr spektakulär sein soll), habe ich mir dieses Vergnügen heute geleistet.

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Lake Wanaka

Allein der Hinflug war bereits die 435,– NZD (beim aktuellen, für mich sehr vorteilhaften, Wechselkurs nicht einmal 180,– Euro) wert: Wir sind am Rand des Mount Aspiring National Park über grüne Hügel, karge Berghänge und schneebedeckte Gipfel geflogen, bevor wir schließlich den ganzen Milford Sound abgeflogen und an dessen Ende (etwas wackelig, aufgrund des Seitenwindes) gelandet sind.

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Fiordland

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Mitre Peak

Doch damit war das Vergnügen noch lange nicht vorbei: Die nächsten eineinhalb Stunden haben wir auf einer Bootsfahrt am Sound verbracht, und das bei strahlend blauem Himmel – eine echte Seltenheit im Milford Sound. Eine Bedienstete am Boot hat sogar gemeint, dass heute der schönste Tag der gesamten bisherigen Saison gewesen sei. So haben wir alle Berggipfel rund um den Sound (die sich immerhin direkt vom Meeresniveau bis auf nahezu 1700 Meter Höhe erstrecken) in ihrer ganzen Pracht bewundern können.

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Milford Sound

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Mount Aspiring National Park

Anschließend hat uns wieder ein 45-minütiger Flug zurück nach Wanaka geführt, diesmal mit einer großen Schleife über dem Fjord und weiter direkt über den Mount Aspiring National Park und vorbei an der Flanke des namensgebenden Gipfels, Mount Aspiring.

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Mount Aspiring

Kurz und gut, ich bin noch über zwei Stunden nach der Landung mit einem breiten Grinser durch die Straßen von Wanaka spaziert.

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