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Queenstown, die Sandfly für die Geldbörse

In Queenstown wird man wirklich die ganze Zeit in Versuchung geführt, eine Aktivität nach der anderen zu buchen. Ich habe mich da ein wenig zurückgehalten, aber trotzdem fühlt sich meine Geldbörse mittlerweile ziemlich leergesaugt an.

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Dart River Valley

Meine erste Tour hat sich zudem leider eher als Reinfall entpuppt; zumindest ist sie eine der wenigen Touren, die ich nicht weiterempfehlen kann: Ich habe mit Nomad Safaris eine "Herr der Ringe"-Tour nach Glenorchy und Paradise gemacht. Die Landschaft dort ist zwar, wie versprochen, großartig, aber außer ein paar Fotostopps und kurzen Kommentaren à la "Tja, hier war Isengard." wurde für die 140,– NZD (!) leider nichts geboten. Die zweite Tour desselben Unternehmens (rund um Queenstown) soll mehr Allrad-Vergnügen bieten, und ist daher vielleicht tatsächlich das Geld wert; jene nach Paradise hat leider ein verdammt schlechtes Preis-Leistungs-Verhätnis.

Wenn man diese Gegend sehen will, empfehle ich eher (nach Gesprächen mit anderen Reisenden, ich habe es selbst nicht gemacht) die Dart River Safaris, die um nur 59,– NZD mehr (bzw. sogar weniger als 40,– NZD mehr mit YHA-Rabatt oder Ermäßigungsbon) eine Kombination aus Jetboot-Fahrt, Wanderung und Allradfahrt in ebendieser Region anbieten.

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Eine Frage der Perspektive

Am besten waren noch die Versuche unserer Reiseleiterin, ein paar ausgefallene Fotos zu machen (siehe links).

Am nächsten Tag habe ich dann (für denselben Preis) immerhin eine Ganztageswanderung am Routeburn Track (mehr oder weniger die "Alternative" zum Milford Track) bekommen – sogar inklusive Lunch, Tee und Kuchen. Leider hat das Wetter nicht ganz mitgespielt (regnerisch und bewölkt), aber trotzdem haben wir einige schöne Ausblicke genießen können.

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Routeburn Valley

Heute war ich schließlich alleine unterwegs, habe aber trotzdem einiges Geld ausgegeben: Nachdem ich heute einmal "lange" ausgeschlafen habe (bis kurz vor 8.00 Uhr!), und nach dem Frühstück noch einiges in der Stadt zu erledigen hatte, war es zu spät für die geplante Ganztageswanderung (und ich war, muss ich zugeben, auch zu faul). So habe ich also den steilsten Teil abgekürzt, und die Gondelbahn genommen. Von der Bergstation bin ich dann zwei Stunden lang auf den 1748 Meter hohen Ben Lomond gewandert. Unterwegs hätte ich beinahe vorzeitig umgedreht, weil es dermaßen heiß war, und mein Wasser zur Neige gegangen ist, habe es dann aber doch noch bis zum Gipfel geschafft – und die Anstrengung hat sich wahrlich gelohnt! Der 360°-Rundumblick auf die Gipfel des Mount Aspiring National Park und den Lake Wakatipu ist in der Tat atemberaubend.

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Blick vom Ben Lomond Summit

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Luge

Bevor ich schließlich wieder mit der Gondelbahn in die Stadt gefahren bin, habe ich mir noch zehn Fahrten mit einer Art Sommerrodelbahn (genannt "Luge"), die sich dort oben befindet, gegönnt. Es hat zwar zwei oder drei Fahrten gedauert, bis ich mich so richtig getraut habe, die Rodel rollen zu lassen, aber dann war es ein Heidenspaß!

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Fergburger

Auch mein Abendessen war schließlich "typisch Queenstown": ein Fergburger, ein wahres Monstrum von Burger. Das Foto links zeigt einen bereits halb verzehrten Fergburger; die Hand ist tatsächlich meine, und nicht etwa die eines Kindes!

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