Nachdem ich mich in Granada über die vielen Touristen aufgeregt habe, müsste ich das in Monteverde erst recht tun, denn es gibt hier praktisch nur Touristen. Komischerweise stören sie mich hier nicht so; da ist die Kälte schon lästiger.
Das Reservat befindet sich nämlich in den Bergen auf rund 1500 Metern Seehöhe. Dementsprechend wird es hier doch deutlich kühler, vor allem durch die Wolken (die ja erst den lokalen Cloud Forest zu ebendiesem machen). So war mir in der Früh sogar mit drei Schichten Bekleidung fast zu kalt. Trotzdem habe ich mir eine ausführliche Besichtigung des Reservates nicht nehmen lassen.
Am Vortag war ich außerdem "Zip-Lining", bei dem man auf Stahlkabeln über bzw. zwischen den Baumwipfeln dahinsaust – ein Heidenspaß!
Bereits die Anreise nach Santa Elena, dem hiesigen Touristenort, war übrigens sehr pittoresk – zum Glück, denn ich war ganze elf Stunden unterwegs, um von Nicaragua hierher zu gelangen!