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Balkonien für Wiener

Wien hat zwar (im Gegensatz zu Steyr, wo ich drei Jahre lang gearbeitet habe) keine Berge anzubieten, aber es gibt trotzdem genug Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung. Besonders die Donauinsel ist dafür sehr beliebt.

Ich nütze die Donauinsel in erster Linie zum Radfahren, aber auch zum Inline-Skaten. Rund um die (für den Hochwasserschutz künstlich angelegte) Neue Donau (eigentlich: Entlastungsgerinne) gibt es nämlich zahlreiche Wege durchs Grüne, die sich dafür sehr gut eignen.

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Wie die obige Karte zeigt, geht es von den beiden U-Bahnlinien U6 bzw. U1, die das Erholungsgebiet gut erschließen, rund sieben Kilometer nach Norden (rote Linie) bzw. 13 Kilometer nach Süden (grüne Linie). Das rund zweieinhalb Kilometer lange Teilstück dazwischen (gelb) ist üblicherweise besonders gut besucht, aber trotzdem (meist) nicht zu überfüllt.

Neben den (meist) drei parallelen Wegen auf der Donauinsel (je zwei Uferwege direkt an der Donau bzw. der Neuen Donau, sowie ein Weg in der Mitte) gibt es auch zwei Wege auf der Ostseite der Neuen Donau (siehe blaue Linie). So verteilen sich die vielen Radfahrer, Inline-Skater und Badegäste recht gut über das Areal.

Kurz und gut, die Donauinsel bietet für daheimgebliebene Wiener (oder eben auch Weltreise-Rückkehrer auf Arbeitssuche) eine ausgezeichnete Möglichkeit, zwischendurch einmal der Stadt zu entfliehen, und ein wenig Zeit mit Sport im Grünen zu verbringen.

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