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Wandern wie ein Adler

Die letzten beiden Tage war ich auf der polnischen Seite der Hohen Tatra wandern, und war begeistert von der Schönheit dieses "kleinsten Hochgebirges der Welt".

Gestern bin ich (gemeinsam mit einem Australier, den ich in der Jugendherberge getroffen habe) von Zakopane (wo ich übernachte) auf den Kasprowy Wierch gewandert (weil wir uns das stundenlange Schlangestehen bei der Seilbahn ersparen wollten), und dann den Bergrücken entlang weiter nach Westen. Speziell entlang dieses Grats waren die Ausblicken zu beiden Seiten (nach Polen im Norden und in die Slowakei im Süden) großartig.

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Aufstieg auf den Kasprowy Wierch

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Grenzwanderweg


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Ausblick vom Kasprowy Wierch

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Fünf-Seen-Tal

Heute haben wir (diesmal auch in Begleitung eines Amerikaners aus unserer Herberge) dann vom Kasprowy Wierch aus die andere Richtung in Angriff genommen: Weil dieser Wanderweg, der sogenannte Adlerweg (Orla Perć), allerdings um vieles anstrengender ist, haben wir uns doch den Massen bei der Seilbahn angeschlossen. Oben angekommen, sind wir dann den Adlerweg über den Swinica bis zum Zawrat entlang gewandert. Zwar beginnt erst dort die eigentliche Schlüsselstelle des Adlerwegs (für die sogar eine Einbahnregelung erlassen wurde, weil man offensichtlich an manchen Stellen nicht aneinander vorbei kommen kann), aber uns hat das Klettern (denn es war auch schon vorher mehr ein Über-die-Felsen-Kraxeln denn ein simples Wandern) bis dorthin schon gereicht, und so sind wir durchs malerische Füf-Seen-Tal abgestiegen. Trotz dieser "Abkürzung" war es noch immer eine siebenstündige Wanderung (die Seilbahnfahrt nicht mit eingerechnet) mit großartigen Ausblicken, sodass wir am Abend müde, aber glücklich und zufrieden wieder in der Jugendherberge angekommen sind.

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Adlerweg (Orla Perć)


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