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Delhard Kabila und der grüne Schlund

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Heute habe ich eine Wanderung in die Garganta Verde – eine tiefe und enge, aber grüne Schlucht (daher der Name) – unternommen. Nachdem sich diese in einem Nationalpark befindet, und nur einer beschränkten Anzahl an Wanderern täglich Zutritt verschafft werden soll, muss man dafür (am besten im Voraus) eine (Gratis-)Genehmigung der Parkverwaltung einholen (per Telefon, denn E-Mail scheint die Parkverwaltung keine zu haben). Ich war ganz stolz, das alleine (auf Spanisch) geschafft zu haben – bis ich dann gestern den Namen auf der Genehmigung gesehen habe: Delhard Kabila.

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Wanderbewilligung

Gottseidank sind sie beim Kontrollieren der Bewilligung genauso lax wie bei der Ausstellung: Der Parkwächter wollte nur die Bewilligung, nicht aber meinen Ausweis sehen (selbst bei dessen Nummer hätte nämlich ein Buchstabe nicht gestimmt). So konnte ich trotzdem diese wirklich großartige Wanderung unternehmen.

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Garganta Verde

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Höhle in der Garganta Verde

Die Route in die Schlucht hinein ist zwar weniger spektakulär, aber das Ende am Boden der Schlucht umso mehr: Man steht in einer riesigen, von den Wassermassen geformten Höhle, und blickt auf die wohl rund 40 bis 50 Meter hohen nahezu senkrechten Schluchtwände hinauf. Gleichzeitig ist die Schlucht aber nur wenige Meter breit, sodass das Ganze sehr dramatisch wirkt.

Zwar hätte ich sehr gerne die Schlucht von dieser Höhle ausgehen noch weiter unter die Lupe genommen (vor allem, weil auch der Wanderweg laut Karte noch weiter hinein führt), allerdings warnt ein Schild dort unten davor, das ohne die entsprechende Klettererfahrung und -ausrüstung zu machen, weshalb ich mich – vollkommen allein dort unten unterwegs – dann doch (nach einer kurzen Rast, während der ich den Anblick noch ausgekostet habe) wieder auf den Rückweg gemacht.

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Garganta Verde

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Embalse de Zahara

Am Rückweg nach Grazalema habe ich noch bei einigen Aussichtspunkten Halt gemacht, denn schon von der Straße aus bekommt man einiges Spektakuläres geboten.

Am Abend habe ich noch Freunde besucht, die gerade in Arcos de la Frontera (weniger als einer Autostunde entfernt) Urlaub machen (ebenso wie gestern, übrigens, als ich dem schlechten Wetter entfliehen bzw. es in netter Gesellschaft zumindest besser überstehen wollte). Dabei bin ich eine andere Bergstraße durch den Park gefahren, und habe dort auch wieder einen schönen Ausblick genossen.

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Grazalema-Nationalpark

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Auf Besuch bei Freunden

2 Gedanken zu „Delhard Kabila und der grüne Schlund“

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