Provinz, Provinz, nur du allein …

Wir schreiben den 28. Jänner 2013, kurz nach 20 Uhr. Der ganze Flughafen Wien ist von Lethargie erfasst… Der ganze Flughafen? Nein! Manche von unbeugsamen Kaufleuten betriebene Geschäfte hören nicht auf, dem Renovierungswahn und dem Ladenschluss Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die umherirrenden Reisende rund um diese Geschäfte mit Duty Free, Luxusherrenmode, typisch österreichischen Süßkeiten und Zeitschriften …

Es gibt nämlich im Transitbereich (vor dem Zugang zu den Gates bzw. der Passkontrolle) keinen einzigen Sitzplatz. Viele der Geschäfte sind geschlossen – und die meisten machen auch nicht den Eindruck, dass das an der "späten" Stunde liegen könnte.

Zugegeben: Es war um diese Uhrzeit wirklich wenig los, und vielleicht ist die Situation im neuen "Check-In 3" auch besser, doch im gegenwärtigen Zustand erinnert der "alte" Bereich des Flughafens mehr an einen Provinzflughafen (wie jene vergleichsweise topmodernen Flughäfen in Montenegro, über die ich mich schon lustig gemacht habe) als an den Flughafen einer Weltstadt, als die sich Wien so gerne sehen würde.

2 Gedanken zu „Provinz, Provinz, nur du allein …“

  1. Interessant, dabei würden ja viele behaupten, dass wir mit Schwechat den ultimativen CEE Hub haben. Die meisten Ungarn zB fliegen prinzipiell lieber aus Wien in die Welt, liest man immer wieder.

    1. Eigentlich entspricht der beschriebene Zustand nicht meiner bisherigen Erfahrung, darum war ich ja dermaßen überrascht.
      Allerdings war es z.B. auch am Flughafen von Los Angeles (der ja wahrlich kein kleiner Flughafen ist) so, dass spätabends kaum mehr Geschäfte offen hatten. Selbst der Burger King hat um 21.00 Uhr zugesperrt!
      Vielleicht ist der beschriebene Zustand um diese Uhrzeit also normal?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.