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Venedig liegt am Balkan!

Während in Zagreb der k.u.k.-Einfluss nicht zu übersehen war, dominiert in Zadar der venezianische (und teilweise sogar römische).

Der größte Platz in der Altstadt nennt sich nämlich "Forum" (das tatsächlich von den Römern als solches genutzt wurde), und gleich ums Eck steht eine Kathedrale mit einem Campanile, wie man in eher in Italien erwarten würde. Andererseits ist das natürlich wenig überraschend, wenn man bedenkt, das Venedig fast 400 Jahre lang (von 1409 bis 1797) die Stadt kontrolliert hat.

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Zadar

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Gradska Straža


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Blick vom Glockenturm von Sv Stošije


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Sv Donat & Sv Stošije

Die beiden (für mich) besten, weil ausgefallenen Sehenswürdigkeiten der Stadt sind aber deutlich neueren Datums: Zum einen ist das die 2005 gebaute Morske orgulje (Meeresorgel), bei der Orgelpfeifen durch die Kraft der Wellen zum Klingen gebracht werden. Dass es tatsächlich die Wellen sind, die die Töne verursachen, und sie nicht etwa vom Band kommen, merkt man daran, dass die (übrigens überraschend harmonische) "Musik" auf die durch eine vorbeifahrende Fähre erzeugten Wellen reagiert.

Zum anderen handelt es sich um das 2008 installierte Pozdrav Suncu (Sonnenmonument), bei dem die Sonne und ihre acht Planeten aus Sonnenkollektoren im gleichen Maßstab (bezüglich des Durchmessers bzw. des Abstands, aber nicht beides zugleich) im Boden abgebildet sind. Pünktlich mit Sonnenuntergang beginnt die "Sonne" dann in den verschiedensten Farben zu leuchten, wobei das Spektakel mit fortschreitender Dämmerung immer bunter und psychodelischer wird.

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Pozdrav Suncu

Update


An meinem letzten Tag in der Stadt habe ich schließlich auch genügend Geduld gehabt, so lange zu warten, bis die größten Horden an Touristen das Sonnenmonument wieder verlassen haben. So konnte ich auch die "bunteren Phasen" der Lichtspiele photographisch einfangen:

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Pozdrav Suncu

Einen weiteren Vorteil hat die Stadt Zadar auch noch: Sie liegt am Meer! "Meer" dazu in Kürze …

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