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In weißen Wolken am Wolfgangsee

Das verlängerte Wochenende über Christi Himmelfahrt habe ich zu einem Besuch im Salzkammergut (meinem ersten überhaupt!) genützt. Leider hat das Wetter nicht so ganz mitgespielt, und so habe ich die großartige Landschaft nicht in ihrer vollen Pracht genießen können.

Bereits der erste Tag hat die Grundrichtung des Wochenendes vorgegeben: Pünktlich zur Ankunft hat es zu regnen begonnen, und während meiner ersten, rund zweistündigen Wanderung auch praktisch nicht mehr aufgehört.

Der zweite Tag war überhaupt sehr verregnet, sodass ich mich entschlossen habe, die Eisriesenwelt zu besuchen. Von dieser sehr beeindruckenden, größten Eishöhle der Welt kann ich (wegen Fotografierverbots) leider keine Fotos zeigen; sie war jedenfalls die rund eineinhalbstündige Anfahrt (pro Richtung) wert.

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Schafbergweg

Am dritten Tag habe ich mich schließlich entschlossen, trotz des erneut eher mäßigen Wetters (dichte Bewölkung) zu einer längeren Wanderung auf den Schafberg aufzubrechen. Der nebelverhangenen Wald am Weg hinauf hat ja noch eine ganz nette Stimmung verbreitet; am Gipfel hat war die Aussicht dadurch halt leider, gelinde gesagt, etwas beeinträchtigt (wie am Titelbild dieses Eintrages zu sehen).

Gottseidank hat es dann, kurz bevor ich wieder aufbrechen wollte, noch ein wenig aufgeklart, sodass ich einzelne Blicke auf die umliegenden Seen und Berge erhaschen konnte. Das hat das großartige Panorama, das man von dort oben haben muss, zumindest erahnen lassen.

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Schafberg

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Mondsee

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Schafberg

Während meines Abstiegs haben sich die Wolken dann fast ganz verzogen, sodass ich beim Blick zurück auf die schroffe Schafbergspitze werfen noch einen Eindruck gewinnen konnte, wo ich zuvor aufgestiegen bin.

Abschließend habe ich dann noch einen kleinen Spaziergang am Seeufer des Wolfgangsees und eine Schifffahrt zurück nach St. Wolfgang genossen.

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Wolfgangsee

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St. Wolfgang

Der letzte Tag hat ähnlich begonnen wie der Tag davor, nur dass diesmal wieder (Niesel-)Regen im Spiel war. So bin ich bereits in der Früh wieder Richtung Wien aufgebrochen. Nachdem bis zum Traunsee der Regen immerhin wieder aufgehört hat, habe ich dort noch eine kurze Wanderung auf den Kleinen Sonnstein unternommen. Von dort oben hat man (wenn die Wolken nicht zu tief liegen) einen tollen Blick über den ganzen Traunsee – oder, wie ein kleiner Bub so schön gesagt hat:

Boah, von da siacht ma ja fast die ganze Wöd!

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Traunsee

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