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Die Naturwunder von Chiapas

Nach drei Tagen in der Stadt war es Zeit für ein wenig Natur: den Sumidero Canyon nahe San Cristóbal und Agua Azul sowie Misol-Ha auf dem Weg nach Palenque, meiner nächsten Station.

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Sumidero Canyon

Der Sumidero Canyon ist landschaftlich sehr beeindruckend: Bis zu einen Kilometer (!) hohe Felswände ragen nahezu senkrecht empor. Dazwischen gibt es einige Tiere zu beobachten: Wir haben (ausgestopfte?) Krokodile, Geier und Reiher gesehen. Leider ist es mit dem Tierschutz nicht weit her, und das Boot fährt sehr nahe zu den Tieren hin – gut für die Beobachtung, aber wohl Stress für die Tiere.

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(Ausgestopftes?) Krokodil

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(Nicht ausgestopfte) Geier

Auch der Umweltschutz lässt etwas zu wünschen übrig: Zwar ist das Mitnehmen von Glasflaschen verboten, aber das wird offensichtlich als Freibrief gesehen, die Plastikflaschen in den Fluss zu werfen, wo sie dann dekorativ auf der Wasseroberfläche schwimmen.

Anschließend haben wir noch einen einstündigen Stopp in dem nahen Ort Chiapa de Corzo eingelegt, der jedoch nicht weiter aufregend war. Es hat mir jedoch einen Vorgeschmack geliefert, was für Temperaturen mich ab dem nächsten Tag im Tiefland erwarten würden, da es rund 1.600 Höhenmeter tiefer liegt als San Cristóbal.

Der Weg ins Tiefland am nächsten Tag hat dann jedoch über ausgeprägtes Hügelland geführt, was die Fahrt zu einer ziemlich kurvigen Hochschaubahn gemacht hat. Die Ziele unterwegs haben dafür aber entschädigt:

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Agua Azul

Das türkisblaue Wasser der Kaskaden und Becken von Agua Azul leidet nicht an Verschmutzung – sonst würde es wohl kaum so pittoresk aussehen und zum Schwimmen einladen. Auf letzteres habe ich zwar verzichtet, weil ich mir am Vorabend leider eine Verkühlung eingehandelt habe, aber auch nur ein Fußbad war sehr angenehm.

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Agua Azul

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Misol-Ha

Die zweite Naturattraktion auf der Fahrt war Misol-Ha, ein Wasserfall mit ähnlich türkisblauem Wasser, den man auch von hinten besichtigen kann, weil er über eine überhängende Klippe stürzt. Auch hier waren jedoch recht laxe Tierschutzbestimmungen zu beobachten: In einer Höhle am Ende des Pfades gab es noch einen kleinen Wasserfall zu sehen – und unzählige Fledermäuse, die (so hatte ich zumindest den Eindruck) vor dem Schein der Taschenlampen, die an die Touristen ausgeteilt worden waren, flüchten wollten. Der Wasserfall selbst war aber auch allein schon Attraktion genug.

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