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Die Höhepunkte von acht Wochen Mittelamerika

Drei Wochen nach meiner Rückkehr von meinem zweimonatigen Mittelamerika-Aufenthalt möchte ich die Höhepunkte dieser Reise noch einmal Revue passieren lassen.

Die Erstellung einer Hitliste war nicht einfach, weil die Attraktionen von Mittelamerika sehr vielfältig (und damit auch nicht leicht zu vergleichen) sind. Die folgenden Erlebnisse sind aber so etwas wie meine persönliche Top 8 – ich möchte jedenfalls keines davon missen:

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Coral Garden (Belize Barrier Reef)

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Fuego und Acatenango (Guatemala)

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Osterprozession in Antigua (Guatemala)

  1. Der unbestrittene Höhepunkt meines Aufenhaltes war die Karibikküste von Belize: Sowohl der Schnorchelausflug von Caye Caulker als auch die Segeltour waren unvergessliche Erlebnisse.
  2. Die Besteigung des Acatenango mit der Aussicht auf den aktiven Vulkan Fuego war ebenso großartig.
  3. Der letzte Stockerlplatz gebührt der Semana Santa in Antigua, die einen tollen Abschluss meiner Reise gebildet hat.
  4. Die vielen Maya-Tempel – allen voran Tikal – haben mich auch sehr beeindruckt.
  5. In Semuc Champey hat einfach alles gepasst: ein beeindruckendes Naturschauspiel inmitten wunderschöner Landschaft, dazu ein gemütliches Quartier – da muss man sich einfach wohlfühlen!
  6. Die Maya-Artefakte und auch (oder gar vor allem?) die atemberaubenden Tropfsteinformationen in der Actun Tunichil Muknal waren ein weiteres Highlight in Belize.
  7. Doch nicht nur Belize hat tolle Höhlen zu bieten: Die Cenoten in Mexiko (sowohl jene nahe Valladolid als auch Dos Ojos bei Tulum) sind ebenso ein tolles Erlebnis.
  8. Schließlich war die Wanderung von Xela zum Lago de Atitlán zwar anstrengend, hat aber auch einen guten Eindruck vom wunderschönen guatemaltekischen Hochland geboten.

Mexiko scheint in dieser Auflistung auf den ersten Blick etwas unterrepräsentiert, was aber nicht heißen soll, dass es mir dort nicht auch gefallen hat. Insbesondere bei den Maya-Tempeln kann Mexiko natürlich punkten:

  1. Mit Tikal liegt mein Favorit zwar in Guatemala, denn die dortigen Tempel, die aus dem Dschungel ragen (bzw. teilweise sogar von diesem überwuchert werden), sind einfach sehr beeindruckend.
  2. An nächster Stelle folgt aber schon Palenque, das mit seiner Lage inmitten des (mexikanischen) Dschungels nahezu ebenso faszinierend ist. Die (verhältnismäßig) wenigen Besucher und die Tatsache, dass man fast alle Tempel und Gebäude erklimmen darf, tun ihr übriges.
  3. Die Ruinen von Uxmal mit der großen Pyramide und den zahlreichen Reliefen an den Gebäudemauern haben auch zu meinen Favoriten gehört.

Was die Unterkünfte betrifft, so haben die beiden "One-Stop-Shops" klar die Nase vorn:

  1. Das Utopia Eco Hotel punktet nicht nur durch die Qualität der Unterkunft und des Essens, sondern auch mit seiner Lage im schönen Semuc Champey. Es ist auch eine echte Backpacker-Unterkunft, sodass man als Alleinreisender schnell Anschluss findet.
  2. Dicht gefolgt wird es von der Earth Lodge bei Antigua. Die Hängematten in Garten machen das Entspannen dort sogar noch einfacher; leichte Abzüge gibt es jedoch beim (grundsätzlich ausgezeichneten) Essen: Zwei Mal italienische Küche an drei Abenden war mir etwas zu viel. Auch sind die Zielgruppen eher Paare, Familien und Gruppen von Freunden denn Alleinreisende (so hatte ich zumindest den Eindruck).
  3. Schließlich gebührt der Posada del Abuelito in San Cristóbal de las Casas eine Platz am Stockerl: Der Garten mit Hängematten und gemütlichen Sofas ist eine wahre Oase, und der Preis ist mit umgerechnet rund 6,– Euro pro Nacht für ein Bett im Dorm praktisch unschlagbar.

Abschließend sei – sozusagen als "Ehrenhafte Erwähnung" – auch das Hostal Casa Verde in El Salvador aufgeführt. In vielen Bewertungen wird es als die beste Jugendherberge von ganz Mittelamerika bezeichnet. So weit würde ich nicht gehen, denn auch wenn es wirklich sehr gemütlich (mit einem großen, begrünten Innenhof samt Pool und Hängematten) und gut durchdacht (zwei Küchen, keine Stockbetten, ein Gestell für den Rucksack und Schuhe bei jedem Bett, Steckdosen in den Schließfächern) ist, so spielt für mich auch die Umgebung eine gewisse Rolle – und da hat Santa Ana mit seinen abends wie leergefegten Straßen bei mir ein wenig Minuspunkte gesammelt.

Abgesehen von dem etwas mulmigen Gefühl auf besagten Straßen und (mehr wegen der Beschreibung im Reiseführer denn wegen tatsächlicher Probleme) bei der Busfahrt durch San Salvador hat Mittelamerika aber keinen unsicheren Eindruck auf mich gemacht. Bei Einhaltung der üblichen Sicherheitsvorkehrung steht einem Besuch also nichts im Wege – und der lohnt sich wirklich!

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