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Kalifornische Klippen

Wenn ich schon von der Ost- zur Westküste fahre, dann sollte ich auch die Küste ein wenig unter die Lupe nehmen. Die Atlantikküste kommt nun nicht mehr in Frage, also habe ich in den letzten beiden Tagen die Pazifikküste in der Point Reyes National Seashore genauer inspiziert.

Dieser Park ist um einiges vielfältiger als der Name vermuten lassen würde; meine Jugendherberge ist beispielsweise in einer hügeligen, dicht bewaldeten Gegend. Ich habe mich aber eben auf die Küste konzentriert, denn Wald – so schön der hiesige auch sein mag – kann ich auch zu Hause haben. Weil die Gegend aber so hügelig ist, ist das Herumkommen nicht ganz so einfach. Daher habe ich mir für meine Erkundungen an jedem Tag eine Region herausgepickt.

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Chimney Rock

Am ersten Tag habe ich die Gegend rund um den namensgebenden Point Reyes an der Südspitze der Landzunge erkundet. Dort bin ich am Chimney Rock Trail gewandert (benannt wohl nach einigen Felsen vor der Küste, die vermutlich Schornsteinen ähnlich schauen sollen – eine Fantasie haben die Leute!) und habe den Leuchtturm direkt am Point Reyes besucht. Der ist übrigens nicht am (am Landweg leicht zugänglichen) obersten Punkt der Klippe errichtet worden, sondern möglichst weit unten, damit er unterhalb des hierzulande offenbar regelmäßig auftretenden Hochnebels liegt.

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Chimney Rock

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Point Reyes Beach

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Point Reyes Lighthouse

In unmittelbarer Nähe gibt es auch eine Kolonie von See-Elefanten, die ich auch mitgenommen habe. Etwas abseits davon ist sogar ein See-Elefant unmittelbar vor der Küste (möglicherweise auf Nahrungssuche) unterwegs gewesen und hat mich kurz genauso intensiv beäugt wie ich ihn.

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See-Elefanten

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Drakes Estero

Auf dem Rückweg habe ich noch bei Drakes Estero Halt gemacht. Das ist zwar anscheinend zur Vogelbeobachtung sehr beliebt, aber auch ohne Kenntnisse in Ornithologie kann man sich an den schönen Aussichten erfreuen. Außerdem tummelt sich dort auch einiges anderes an Wildtieren; mir ist beispielsweise ein Eselhase und ein Rehbock über den Weg gelaufen.

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Drakes Estero


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Eselhase

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Rehbock

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Tomales Point Trail

Am heutigen zweiten Tag war dann Tomales Point, die Nordspitze der Landzunge, an der Reihe. Die hat mir noch besser gefallen als die Klippen rund um Chimney Rock – vielleicht auch, weil es heute (nach erneut dichter Bewölkung am Morgen) früher und weiträumiger aufgeklart hat als am Vortag. Darüber hinaus blühen dort viele Wildblumen, die das Ganze noch pittoresker machen. (*) Schließlich gibt es dort auch noch ein Reservat für Tule-Wapitis.

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Tomales Point Trail


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Tomales Point

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Tule-Wapitis

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Abbots Lagoon

Am Rückweg ist wieder ein Vogelparadies, Abbotts Lagoon, auf dem Programm gestanden. Auch diesmal war es auch für mich interessant, denn die Landschaft war wieder einmal beeindruckend schön. Außerdem bekommt man auch ohne Fernglas (für mich nicht genau identifizierbare) Vögel zu Gesicht.

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McClures Beach

Schließlich gibt es an der hiesigen Küste natürlich auch Strände, die ebenfalls sehr pittoresk wirken. Allerdings wird wegen der starken Strönmungen selbst vom Im-Wasser-Waten abgeraten. Die Kalifornier lassen sich allerdings davon nicht vom Sonnenbaden abhalten – und wenn es aufgrund des Windes zu kühl ist, dann geht man halt in der Daunenjacke an den Strand.


(*) Leider bekommt man als Pollenallergiker auch die weniger schönen Seiten der Wildblumenblüte zu spüren.

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