[Foto]

Postkarten-Galapagos

Der zweite volle Tag meiner Galapagos-Kreuzfahrt ist unter dem Motto der Geologie gestanden: Wir haben zwei jüngere Inseln mit deutlichen Spuren von vulkanischer Aktivität besucht.

[Foto]

Galápagos-Pinguine

Der Vormittag war der kleinen Insel Bartolomé gewidmet. Bevor wir uns jedoch der Landschaft zugewandt haben, haben wir die dortige Tierwelt im Augenschein genommen. Dort leben nämlich einige Exemplare des kleinen Galápagos-Pinguins, von dem wir bei einer morgentlichen Schlauchbootfahrt (noch vor dem Frühstück) auch welche gesehen haben (und von dem es bald ein bis drei mehr geben könnte, soweit wir beobachten konnten).

[Foto]

Braunpelikan

[Foto]

Lavareiher

[Foto]

Pinnacle Rock

Abgesehen von den Pinguinen war aber auch die Landschaft sehr schön; ganz besonders toll war der Ausblick dann vom Gipfel der Insel, den wir nach dem Frühstück erklommen haben. Man sieht von dort praktisch die ganze Insel Bartolomé. Insbesondere die Ansicht der beiden gegenüberliegende Sandbuchten der Insel mit dem spitzen Pinnacle Rock auf der rechten Seite ist besonders ikonisch (und auf zahlreichen Ansichtskarten der Galapagos-Inseln zu finden).

[Foto]

Pinnacle Rock

[Foto]

Versunkener Vulkankrater

[Foto]

Galápagos-Pinguin

Ebenso kann man von dort die Küste der Nachbarinsel Santiago erspähen. Besagte Nachbarinsel sollte dann am Nachmittag auf dem Programm stehen. Zuvor haben wir jedoch noch vor der Küste von Bartolomé geschnorchelt, und dabei ist Galapagos seinem Ruf als Tierparadies auch unter Wasser endlich gerecht geworden: Wir haben (neben zahlreichen kleineren, teilweise sehr farbenfrohen Fischen) einige Adlerrochen, einen Hai, einen Galápagos-Pinguin und drei Seelöwen gesehen.

[Foto]

[Foto]

Gefleckte Adlerrochen

[Foto]

Lavakaktus

Auf Santiago sind wir schließlich auf dem schwarzen Lavagestein des Ausbruchs von 1854/55 herumspaziert. Insbesondere die seilförmige Pāhoehoe-Lava ist dabei sehr interessant anzuschauen (einmal abgesehen davon, dass ein acht Quadratkilometer großes tiefschwarzes Lavafeld für sich genommen schon sehr beeindruckend ist). Doch selbst inmitten der Lava kämpft sich das Leben schon wieder zurück: Es wachsen dort zum Beispiel bereits vereinzelt Lavakakteen scheinbar auf blankem Lavagestein.

[Foto]

[Foto]

Lavafeld

[Foto]

Unter Wasser ist der Bewuchs schon etwas stärker – stark genug, um zahlreiche kleine Fischchen anzulocken (die uns Schnorchler offensichtlich als Artgenossen akzeptiert haben, denn sie haben sich von uns nicht wirklich stören lassen). Die richtig großen, imposanteren Zeitgenossen haben sich dort aber anscheinend noch nicht angesiedelt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.