Radtour durch Palermo

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Parque 3 de Febrero

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Mate-Tee

Heute bin ich schon um 6.30 Uhr aufgewacht – auch bei nur vier Stunden Zeitunterschied merkt man halt einen gewissen Jetlag. Wir haben uns allerdings erst um 9.00 Uhr zum Frühstück getroffen, und sind dann um 10.00 Uhr zu einer Radtour aufgebrochen.

Leider hat es da (mehr oder weniger stark) geregnet, sodas wir ein wenig nass geworden sind. Bald ist jedoch schon die Sonne zum Vorschein gekommen, sodass wir bei strahlend blauem Himmel in einem Park unseren ersten Mate-Tee probieren und Dulce-de-Leche-Kekse essen konnten. Mir (und auch den anderen, soweit ich das beurteilen kann) hat der Mate-Tee eigentlich recht gut geschmeckt, obwohl er eher bitter ist.

Nach der Pause sind wir dann noch durch weitere wunderschöne Parkanlagen des Stadtviertels Palermo geradelt, bevor wir nach Recoleta gekommen sind.

Friedhof von Recoleta

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Nuestra Señora del Pilar

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Cementerio de Recoleta

In Recoleta befindet sich der gleichnamige Friedhof der Reichen und Berühmten von Buenos Aires. Dort sind wir mit unserer Fahrradtour-Führerin auch ein wenig herumspaziert, haben das Grab von Evíta und auch viele andere protzige Grabmäler gesehen.

Nach dieser Besichtung ging die Fahrt wieder zurück zu unserem Ausgangspunkt, wo wir gegen 15.00 Uhr angekommen sind. Danach sind wir dann noch Empanadas (gefüllte Teigtaschen) essen gegangen.

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Grab von Eva Perón ("Evíta")

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Cementerio de Recoleta

Büroviertel

Nach dieser Stärkung wollten wir uns auf einen Spaziergang nach Puerto Madero machen, aber das mittlerweile (allerdings nur teilweise) angekommene Gepäck der Frankfurt-Reisenden hat ein wenig für Aufruhr gesorgt. Daher sind wir erst ein wenig später aufgebrochen, und zwar übers Geschäftsviertel, wo die zwei, die noch immer ihr Gepäck vermisst haben, beim Büro der Fluglinie vorbeischauen wollten.

So haben wir dafür auch hautnah miterlebt, wie die Porteños (so heißen die Bewohner von Buenos Aires; Anm.) den letzen Arbeitstag eines Kalenderjahres feiern: Sie werfen Papierschnipsel aus den Bürofenster, und das nicht zu knapp!

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Letzter Arbeitstag des Jahres

Puerto Madero

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Puerto Madero

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Schließlich sind wir (besser gesagt: fünf von uns, wir haben uns irgendwie aus den Augen verloren) doch noch nach Puerto Madero gekommen, und haben dort eine Runde gedreht. Am Ufer haben wir uns dann auch ein Eis gegönnt.

Ab Abend haben wir uns dann noch eine Tango-Show angesehen. Nebenbei gab es Abendessen, wobei wir diesmal ziemliches Pech mit dem Steak hatten: Meine Kaumuskulatur hat mir am Tag danach noch weh getan, so zäh war es! Dafür hat mir die Show selbst sehr gut gefallen. Sie hat vor allem gezeigt, dass der argentinische Tango nicht nur Tanz, sondern auch Gesang ist.