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Hanoi zum Dritten

Meinen letzten Tag (genauer gesagt, meine letzten 23 Stunden) in Vietnam habe ich wieder in Hanoi verbracht. Dabei habe ich einige der vielen Seen und Teiche besucht, die Hanoi zu bieten hat.

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Tran-Quoc-Pagode

Beim Hoan-Kiem-See war ich ja schon öfters, daher habe ich diesen beiseite gelassen und mich stattdessen zum West Lake aufgemacht. An dessen Südostspitze hat auch dieser See einen Tempel auf einer kleinen Insel, die Tran-Quoc-Pagode. Besonders beeindruckend ist deren Altar, auf dem sich mehrere Reihen güldener Buddhastatuen befinden.

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Tran-Quoc-Pagode

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Eigentlich wollte ich ja den See per Rad umrunden, habe mich aber darauf verlassen, dass die Vietnamesen geschäftstüchtig genug sind, Fahrräder direkt beim See zum Verleih anzubieten. Dabei habe ich jedoch nicht bedacht, dass ein Fahrrad für die Vietnamesen ein (veraltetes) Fortbewegungsmittel und kein Sportgerät ist, und sich kein Vietnamese zum Spaß auf ein Fahrrad setzen würde. Daher wurde ich da nicht fündig, und habe nur einen Teil des Ostufers zu Fuß erkundet. Dabei war aber auch schon zu merken, dass manche der Gässchen rund um den See verblüffend ruhig sein können – eine Wohltat nach der Hektik im Zentrum von Hanoi.

Direkt gegenüber vom West Lake liegt der Truc-Bach-See, der zwar weniger beschauliche Gässchen, aber auch einen kleinen Tempel auf einer Insel im See anzubieten hat (der allerdings bei weitem weniger beeindruckend, aber auch weniger besucht ist als jener im West Lake).

Am Nachmittag bin ich zum Wiedervereinigungspark spaziert, der sich als eine Art Donaupark mit kleiner Eintrittsgebühr entpuppt hat: Spielplatz, Schmalspurbahn, Blumenbeete und eben ein See warten auf die Besucher. Der Park hat auch eine gärtnerische Besonderheit: aus Gräsern und anderen Pflanzen modellierte chinesischen Tierkreiszeichen.

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Tierskulpturen im Wiedervereinigungspark

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