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Auf Regen folgt Aussichtspunkt

Heute Vormittag ist der Regen zurückgekehrt – und wie! Am Nachmittag habe ich mich aber wieder nach draußen gewagt, um die Stadt Taormina zu erkunden.

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Isola Bella

Leider war der Regen noch nicht ganz vorbei: Je näher ich Taormina gekommen bin, desto tiefer sind die Wolken gehangen. Das war insbesondere deswegen ein Problem, weil Taormina etwas den Berghang hinauf liegt. So gesehen war es schon ein Glück, dass ich vom ersten Aussichtspunkt, den ich dort besucht habe, überhaupt zur Küste (und zur Isola Bella) hinunterschauen konnte. Trotzdem hat ein bisschen was fürs richtige „Strand-Feeling“ gefehlt.

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Duomo di Taormina

Kurz darauf hat es auch noch einmal zu regnen begonnen, und so bin ich (ein wenig missmutig, muss ich zugeben) halt mit Regenschirm durch die Straßen von Taormina gestapft – gemeinsam mit vielen anderen Touristen, denn die Tourgruppen machen bei Regen natürlich keine Pause.

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Piazza IX Aprile

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Blick auf Taormina

Gottseidank war der Regen auch bald wieder vorbei, und auch die Wolken haben ein wenig aufgeklart. Daher habe ich mich entschlossen, ein wenig den Touristenmassen zu entkommen, und zur Chiesa della Madonna della Rocca knapp 150 Höhenmeter oberhalb der Stadt aufzusteigen. Bereits kurz nach Beginn des Anstiegs hatte ich einen tollen Blick auf die Stadt, darunter auch das (riesige!) antike griechisch-römische Theater, das ich zuvor (ob des Wetters) noch nicht besucht hatte. Fast hätte ich ja Lust bekommen, mich gleich dorthin auf den Weg zu machen, aber ich habe mich vorerst mit dem Blick von oben begnügt.

Oben bei der Chiesa della Madonna della Rocca (die eigentlich eine in den Fels gebaute Kapelle ist) angekommen, hatte ich dann auch einen Blick auf die andere Seite des zuvor erklommenen Hügels, hinauf zu Castelmola. Auch wenn die Wolken noch ziemlich dicht um den (noch etwas höher gelegenen) Ort gewabbert sind, bin ich trotzdem weitergewandert, denn es gab auch dorthin einen schönen Wander-/Gehweg.

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Chiesa della Madonna della Rocca

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Blick auf Castelmola

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Blick von Castelmola auf Taormina

Natürlich hat es, gerade als ich oben angekommen bin, wieder mehr zugezogen – aber das war gottseidank nur von kurzer Dauer, sodass ich auch von Castelmola aus einen Blick auf (einen anderen Teil von) Taormina werfen konnte. Auch die Ortschaft selbst habe ich kurz erkundet, etwa mit einem Spaziergang durch die Ruinen der Burg.

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Kathedrale von Castelmola

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Castello di Mola

Schließlich habe ich mich wieder (über einen anderen Wander-/Gehweg) auf den Rückweg nach Taormina gemacht, wobei es währenddessen leider noch einmal zu regnen begonnen hat – dabei hat nur wenige Minuten zuvor die Sonne so schön malerisch durch die Wolken auf die benachbarten grünen Hügel geschienen!

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Abstieg von Castelmola

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Küste unterhalb von Taormina

Als ich wieder in Taormina angekommen bin, hat die Sonne dann tatsächlich schon wieder geschienen. Kurz habe ich noch überlegt, ob ich (trotz des schon recht fortgeschrittenen Nachmittags) noch das griechisch-römische Theather besuchen soll. Im Endeffekt habe ich mich dagegen entschieden, da nicht mehr allzu viel Zeit vor dem Schließen war, und ich auch meinen angepeilten Zug nach Hause nicht verpassen wollte – da war der Hunger aufs „daheim“ wartende Abendessen dann größer als mein Entdeckungsdrang.

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Straßen in Taormina

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