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Meisterwerk der Ingenieurskunst

Unsere nächste Station in Lesotho war der ganze Stolz der Nation – und überraschenderweise auch eine der beliebtesten Touristenattraktionen des Landes: der Katse-Staudamm.

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Basothisches Dorf

Die Fahrt nach Katse hat uns dabei durch idylische lesothische Bergdörfer geführt, die in den steilen, tiefen Tälern an den Hang gebaut sind und wo Bauern versuchen, dem kargen Boden so viel wie möglich abzutrotzen. Am späten Nachmittag sind wir dann (nach langer Fahrt über rumpelige Pisten) in Katse angekommen.

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Blick vom Menoaneng-Pass

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Senqu River

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Katse-Stausee

Heute Vormittag haben wir schließlich den Staudamm besichtigt. So beeindruckend das Bauwerk auch ist, viel bekommt man bei der Führung nicht zu sehen: ein paar Gänge im Inneren der Staumauer, die auch noch tief in den Fels hineingetrieben worden sind. Imposanter ist da schon der Anblick des Damms von außen – und noch pittoresker ist der See, der dadurch entstanden ist.

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Katse-Stausee

Interessant war aber zu erfahren, dass der Hauptgrund für den Bau des Dammes gar nicht die Energie- sondern die Wassergewinnung für Südafrika war: Über Kilometerlange Tunnel wird das Wasser (nur von der Schwerkraft angetrieben) bis nach Südafrika geleitet, wo es dann für die Wasserversorgung von Johannesburg verwendet wird. Es ist bereits ein weiterer Damm in Planung, um die Wassermenge in Zukunft noch steigern zu können.

Die lokale Bevölkerung, die in dem nun überschwemmten Gebiet Felder bewirtschaftet hatte, bekommt übrigens für 50 Jahre (ab Baubeginn 1990 gerechnet) eine jährliche Entschädigung, um ihren Ernteausfall auszugleichen. Das soll genügend Zeit geben, sich woanders anzusiedeln und dann dort wieder als Bauer tätig zu werden.

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