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Ein Logar’scher Urlaubsabschluss

An meinem letzten „echten“ Urlaubstag musste ich einfach noch einmal hinaus in die Natur. Ich habe mich fürs Logar-Tal entschieden, das als eines der schönsten Gletschertäler des Landes zählt. Angesichts zu geringer Stichprobengröße kann ich das zwar nicht mit Sicherheit bestätigen, aber es ist in der Tat sehr pittoresk.

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Talschluss des Logar-Tals

Bereits beim Hineinfahren ins Tal sieht man die (bis zu 1000 Meter hohen) Felswände am Ende des Tales steil empor steigen. Damit ich das alles nicht nur vom Auto aus sehe, habe ich ungefähr in der Mitte des rund sieben Kilometer langen Tals Halt gemacht und den Rest des Weges per pedes zurückgelegt. Der Weg führt zwar meist durch den Wald, sodass man nicht viel von den Felswänden sieht, aber gelegentlich öffnet sich doch der Blick.

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Logar-Tal

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Talschluss des Logar-Tals (mit Rinka-Wasserfall)

Beim Talschluss, rund zehn Gehminuten nach Ende der Straße (für mich damit aber nach rund einer Stunde Wegzeit) findet man dann den über 100 Meter hohen Rinka-Wasserfall (den zweithöchsten des Landes). Die Wassermenge ist zwar auch hier derzeit nicht die größte, aber immerhin kann man den Wasserfall noch gut sehen.

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Rinka-Wasserfall

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Logar-Tal

Die hohen Felswände, denen man einerseits den Wasserfall zu verdanken hat, und die sich auch so beeindruckend rund um den Talschluss erheben, sind dann leider dafür verantwortlich, dass bald danach die Wanderwege mehr zu Klettersteigen werden. Immerhin bis nach Okrešelj kommt man aber noch ohne Klettersteigset und/oder Steinschlaghelm. Daher habe ich diesen Aufstieg auch in Angriff genommen.

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Logar-Tal oberhalb des Rinka-Wasserfalls

Nur weil es aber kein Klettersteig ist, heißt es nicht, dass es nicht steil nach oben geht: Der Wanderweg folgt dem Fluss Savinja – und das ist nun mal der, der beim Rinka-Wasserfall über 100 Meter in die Tiefe stürzt. Auch oberhalb des Wasserfalls ist er nicht gerade ein sanftes Bächlein, sodass man im Endeffekt auf nicht einmal einem dreiviertel Kilometer Wegstrecke rund 200 Höhenmeter zurücklegt. Auf den letzten 100 Höhenmeter ist der Weg dann zwar flacher, aber ich habe mich trotzdem schon sehr auf die Mittagspause gefreut.

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Okrešlju

Von der Frischauf-Hütte in Okrešlju musste ich dann aber noch ein paar Höhenmeter anhängen, da die Hütte gerade renoviert wird, und daher weder eine schöne Aussicht noch eine ruhige Umgebung zu bieten hat. So habe ich mir also einen schönen Stein etwas oberhalb gesucht, mit Blick auf die umgebenden Berge.

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Logar-Tal

Nach meiner Rückkehr auf den Talboden hatte ich noch etwas Zeit (und auch Energie) übrig, sodass ich auch noch ein Stückchen in Richtung Ausgang des Tals gewandert bin. Dabei haben sich schöne Blicke auf die Weidewirtschaften im Tal (die heutzutage auch gleichzeitig Tourismusbetriebe sind) ergeben. Auch am Palenk-Wasserfall bin ich vorbeigekommen, der bei der aktuellen (geringen) Wassermenge aber wirklich nur ein Schatten seiner selbst ist. So habe ich mich einfach noch einmal an dem Blick auf die hohen Felswände rund ums Tal erfreut.

Danach war aber Zeit für den Aufbruch: Es haben sich schon zunehmend dichtere (und dunklere) Wolken über die Berge geschoben. So habe ich also schweren Herzens dem Logar-Tal Lebewohl gesagt – und damit geht der Slowenien-Teil meines Urlaubes auch schon (fast) zu Ende.

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