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Lauter Wasserfälle in Lauterbrunnen

Nachdem ich vor zwei Tagen das Lauterbrunnental bereits von oben gesehen habe, habe ich heute einen Ausflug dorthin gemacht – wobei auch diesmal der Blick von oben nicht fehlen durfte.

Ich habe nämlich den sogenannten Mountain View Trail von der Grütschalp nach Mürren gemacht, die beide einige hundert Höhenmeter über dem Lauterbrunnental auf einer Klippe thronen. Dazwischen führt eben ein Wanderweg den Hang entlang, mit tollen Blicken auf Eiger, Mönch und Jungfrau (die heute allerdings ein wenig wolkenverhangen waren).

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Mountain View Trail

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Aegertenbach

Bereits während dieser Wanderung sieht man einige Flüsse in so manchen Kaskaden den Berg herunterkommen, so etwa den Aegertenbach kurz vor Mürren. Manche dieser Bäche stellen auch Amerikaner offensichtlich vor die anscheinend unlösbare Aufgabe, wie denn so ein Bach zu queren sei. Von Trittsteinen haben sie anscheinend noch nie gehört – und selbst wenn man ihnen den Weg über den Bach erklärt sind sie weiterhin hilflos.

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Mirrenberg

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Mürren

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Lauterbrunnental

Ich konnte diese Bäche aber problemlos überqueren(*), sodass ich schlussendlich das kleine (fast schon klischeehafte) Alpendörfchen Mürren erreicht habe. Von dort bin ich dann per Seilbahn wieder ins Lauterbrunnental hintunter gefahren, das übrigens ein bilderbuchmäßig geformtes Trogtal ist. Die Seitentäler (samt Flüssen) münden dabei sehr hoch oben in dieses Trogtal ein – und so entstehen viele (recht hohe) Wasserfälle.

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Mürrenbachfall

Den ersten habe ich bereits am Beginn des Tages praktisch direkt im Ort gesehen: den 297 Meter hohen Staubbachfall. Am anderen Ende des Tals, nach meiner Wanderung, bin ich am Mürrenbachfall vorbeigekommen, der gar 417 Meter in die Tiefe stürzt.

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Lauterbrunnen

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Staubbachfall

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Trümmelbachfälle

Am spektakulärsten waren jedoch die Trümmelbachfälle. Zwar habe ich bisher selten für Wasserfälle extra Eintritt gezahlt, aber in diesem Fall war es das tatsächlich wert: Es handelt sich dabei nämlich vielmehr um eine Art (nahezu unterirdische) Klamm, wo das Schmelzwasser der nahen Gletscher in zehn Wasserfällen praktisch innerhalb des Berges (zugänglich gemacht durch ein Tunnelsystem) in die Tiefe stürzt. Durch die Enge der Schlucht und die großen Wassermassen (bis zu 20.000 Liter pro Sekunde!) ergibt das ein unglaublich beeindruckendes Getöse.


(*) wobei ich schon zugeben muss, dass lange Beine dabei sehr hilfreich sind

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