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Über die Berge von Zentralvietnam

Heute bin ich zu meinem nächsten Ziel weitergefahren. Dazu habe ich aber nicht einen Linienbus oder den Zug benützt, sondern war wieder per Tour unterwegs – die sind hier nämlich so billig, dass man es sich durchaus leisten kann, unterwegs auch etwas anzuschauen.

Wir haben vier (mehr oder weniger kurze) Stopps gemacht, und sind außerdem über die landschaftlich reizvollere Strecke über die Berge (statt im Tunnel unten durch) gefahren.

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Marmorberge

Begonnen haben wir jedoch in der Küstenstadt Danang mit einem rund einstündigen Besuch der Marmorberge. Diese fünf Felsen aus Marmor ragen aus der ansonsten flachen Küstenlandschaft empor, und dieVietnamesen haben oben einige Tempel errichtet, wobei besonders der hohe Xa-Loi-Turm schon von weitem beeindruckt.

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Ton-Tam-Pagode

Viel habe ich mir ja, ehrlich gesagt, nicht erwartet, dafür war ich dann umso positiver überrascht: Es wurde nicht nur auf, sondern auch im Berg gebaut. Die erste Höhle hatte "nur" ein paar Aufschriften (dafür eine spektakulären Kletterausstieg über Geröll, den ich mich nie getraut hätte zu gehen, wenn nicht vor mir ein lokaler Führer mit seinem Gast im kleinen Loch in der Decke verschwunden wäre). Die größte Höhle namens Huyen Khong beherbergt dafür ganze aus dem Fels gehauene Statuen und kleine Tempelbauten – wirklich beeindruckend.

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Xa-Loi-Turm

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Huyen-Khong-Höhle

Danach haben wir den Hai-Van-Pass angesteuert. Nördlich von Danang kommen nämlich die Berge aus dem Hinterland so nahe an die Küste heran, dass für eine Küstenstraße kein Platz mehr ist. Zuvor mussten wir aber noch die Stadt Danang durchqueren, was sich mit rund 45 Minuten Fahrzeit doch sehr gezogen hat.

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Strand von Lang Co

Auf der anderen Seite des Passes hat uns dann der Strand von Lang Co erwartet – aber nicht zum Baden, dafür haben wir keine Zeit! Ich muss aber ohnehin sagen, dass ich schon schönere Strände gesehen habe.

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Überdachte Brücke von Thanh Toan

Der letzte Stopp kurz vorm Ziel war zwar kurz, aber wieder interessanter: eine überdachte Brücke aus dem Jahre 1776, idyllisch gelegen inmitten von Reisfeldern.

Alles in allem eine durchaus kurzweilige Fahrt!

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