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Zu Gast beim Kaiser von Vietnam

Hue ist die ehemalige Hauptstadt des letzten vietnamesischen Kaiserreichs. Was liegt also näher als dem alten Kaiserpalast einen Besuch abzustatten?

Dieser ist im Stile des chinesischen Kaiserpalastes angelegt und kann seine Verwandtschaft wirklich nicht leugnen: Man muss zuerst einen wassergefüllten Burggraben überqueren und durch ein Tor in der Außenmauer schreiten, bevor man vor dem eigentlichen Palasttor steht, das durch einen weiteren Wassergraben geschützt ist. Dahinter gibt es eine breite Brücke, die zum Thronsaal des Kaisers führt.

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Königliches Tor

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Golden Water Bridge und Palast der Höchsten Harmonie

Leider sind die geschilderten Strukturen praktisch die einzigen, die das kriegsreiche 20.  Jahrhundert überstanden haben. Vom Rest ist nur ein kleiner Teil erhalten geblieben bzw. wurde wieder restauriert. Doch auch unter diesen Resten gibt es durchaus Schmuckstücke, so sind zum Beispiel der Königliche Lesepalast und die nahen Gärten durchaus einen Besuch wert.

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Königlicher Lesepavillon

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Königliche Gärten

Ganz im Westen der Anlage (außerhalb der kaiserlichen Verbotenen Stadt, aber noch innerhalb der Außenmauer) stehen auch noch ein paar hübsche Tempel, die von Zerstörungen einigermaßen verschont und restauriert wurden. Viele Anlagenteile werden übrigens von weiteren Mauern mit kunstvollen Toren vom Rest der Anlage abgetrennt, von denen erfreulicherweise auch noch einige zu bewundern sind.

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Tor zum Hien-Lam-Cac-Pavillon

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Tempel der Generationen

Man kann also durchaus einen Vormittag mit der Erkundung der kaiserlichen Stadt zubringen. Die Kaisergräber außerhalb der Stadt habe ich jedoch nicht mehr besichtigt – man muss es mit geschichtlichen Exkursionen an einem Tag ja auch nicht übertreiben.

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