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Unten alt, oben neu

Sizilien hat wirklich viele hübsche Städtchen zu bieten: Heute war Ragusa an der Reihe, das (wieder einmal) auf einem Hügel liegt. Im Gegensatz zu den bisher von mir besuchten Städten Siziliens befindet sich dort die Altstadt aber im niedriger gelegenen Teil der Stadt, während die neueren Gebäude auf dem höheren Hügel errichtet worden sind.

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Ragusa Ibla

Mit der Altstadt, Ragusa Ibla genannt, habe ich meine Erkundung auch begonnen. Aber nur weil sie niedriger liegt, heißt das nicht, dass sie nicht trotzdem praktisch in den (halt niedrigeren) Hügel hineingebaut worden ist – auf jeden Fall hatte ich gleich zu Beginn einige Stufen zu überwinden, um vom Parkplatz ins Stadtzentrum zu kommen.

Am Ostende der Altstadt angekommen, hat mich ein ruhiger Park erwartet, Giardino Ibleo. Von dort hatte ich einen tollen Blick auf die umgebende (überraschend grüne) Landschaft.

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Giardino Ibleo

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Ausblick vom Giardino Ibleo

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Piazza Duomo

Vom Giardino Ibleo zieht sich dann die „Hauptstraße“, der Corso XXV Aprile, den Rücken des Hügels nach oben bis zum Piazza Duomo und der Kirche des Heiligen Georg. Als ich so am Domplatz gestanden bin und meinen Blick hinauf zur Kirche habe schweifen lassen, konnte ich dann auch verstehen, warum deren Aussehen in meinem Reiseführer einer dreistöckigen Hochzeitstorte gleichgesetzt wird: Sowohl die äußere Gestaltung als auch das Innere (mit seinen purpurroten Vorhängen) hat wirklich gut zu diesem bildlichen Vergleich gepasst.

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Kirche des Heiligen Georg

Eine ähnliche Bezeichnung hätte sich aber auch die nahe Kirche Santa Maria Maddalena verdient, denn deren Fassade ist sehr ähnlich aufgebaut (wenn auch nicht ganz so pompös). Von innen ist die Ähnlichkeit mit einer Hochzeitstorte auch nicht mehr so gegeben; dafür sind mir dort die kunstvollen, vergitterten Balkone besonders ins Auge gestochen.

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Kirche Santa Maria Maddalena

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Blick zurück zur Kirche des Heiligen Georg

Als ich danach den „Gipfel“ des Hügels von Ragusa Ibla erklommen bzw. überquert habe, hatte ich einerseits einen schönen Blick zuück auf die Kuppel der Kirche des Heiligen Georg, und andererseits auch eine gute Sicht hinüber (bzw.  hinauf) zu Ragusa Superiore, dem höher gelegenen „neuen“ Teil der Stadt.

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Ragusa Superiore

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Kathedrale von Ragusa

Schließlich habe ich noch die vielen Stufen hinauf zu ebendiesem Ragusa Superiore in Angriff genommen, um dort noch die Kathedrale von Ragusa in Augenschein zu nehmen – und vor allem deren Turm zu besteigen, von dem aus ich noch tolle Blick über die (verblüffend große) Stadt genießen konnte.

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Kathedrale von Ragusa

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Ausblick vom Turm der Kathedrale

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