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Was für eine Küste!

Eigentlich wollte ich heute einen Ausflug auf eine der Ägadischen Inseln machen, aber da habe ich die Rechnung ohne das Fährunternehmen (bzw. vielmehr deren enthusiastischer Kunden) gemacht: Es waren bereits alle Rückfahrten am Nachmittag (zumindest online) ausgebucht. So bin ich also in die entgegengesetzte Richtung gefahren, und habe das Naturschutzgebiet Zingaro erkundet.

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Aufstieg zum "mittleren" Wanderweg

Das ist für seine grandiose Küstenlandschaft bekannt, bietet aber auch einige Wandermöglichkeiten an: Gleich drei Wege führen (in unterschiedlichen Höhenstufen) parallel zur Küste durchs Schutzgebiet. Ich habe mich für den Hinweg für den mittleren entschieden, auch wenn noch bedrohlich dunkle Wolken über den Berggipfel gehangen sind, die auch vom Wind nicht verblasen wurden – offensichtlich war die Luft recht feucht, und schon die kleinen Hügeln haben zur Wolkenbildung gereicht.

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Blick übers Naturschutzgebiet Zingaro nach Norden

Ich habe halt gehofft, dass es nur bei Wolken bleibt – mit Erfolg, wie sich herausstellen sollte. Nach rund einer Stunde, gerade als ich den ersten Aussichtspunkt erreicht habe, hat es auch zunehmen aufgerissen, und ich konnte den Blick entlang der Küste nach Norden zumindest teilweise bei Sonnenschein genießen.

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Aufstieg in Richtung Baglio Cosenza

In weiterer Folge musste ich dann der Küste wieder (kurz) Lebewohl sagen, denn der Weg hat mich hinter die ersten Hügel zu einem verlassenen Gehöft, Baglio Cosenza, geführt. Von dort ist es dann (überraschend gemütlich) durch eine enge Rinne hinab zur Küste gegangen. In den Felswänden zur rechten Hand konnte ich auch eine kleine Höhle erkunden, die aber (ehrlich gesagt) nicht so aufregend war.

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Abstieg zur Küste

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Eidechse

Aufregender war dann wiederum der Blick die Küste entlang, als ich ihr schließlich immer näher gekommen bin: Das tiefblaues Meer ist mit weißen Schaumkronen auf die Felsen der wilden Küste gestoßen. Leider waren am „unteren“ Wanderweg, dem „echten“ Küstenweg, dann auch viel mehr Touristen unterwegs als noch zuvor. In der „Höhe“ war ich nämlich praktisch allein unterwegs, meist nur begleitet von diversen (sehr schreckhaften) Eidechsen – nur für eine hat das Posen für ein Foto (oder wohl eher: das Wärmen in der Sonne) gegenüber dem Weglaufen gewonnen.

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Küste im Naturschutzgebiet Zingaro

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Cala dell'Uzzo

Auf der Suche nach dem ausgeschilderten Torre dell’Uzzo (der sich dann auf eingezäuntem Privatbesitz befunden hat) bin ich auch über den ersten (ziemlich überfüllten) Strand gestolpert. Wäre er nicht so voll gewesen, wäre ich ja fast hineingegangen. So bin ich halt weitermarschiert, und habe mich an den Ausblicken auf die Küstenlinie erfreut.

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Küste im Naturschutzgebiet Zingaro

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Küste im Naturschutzgebiet Zingaro

Durch das viele Auf und Ab hat sich dann gegen Ende der Wanderung schon mein rechtes Knie beim Bergab-Gehen gemeldet. Nachdem die anderen Badebuchten alle noch einen zusätzlichen Abstieg erfordert hätten, und im weiteren Verlauf des Nachmittags auch die Wolken und der Wind langsam wieder etwas mehr geworden sind, habe ich (für heute) dann endgültig aufs Baden verzichtet – aber es wird sich schon noch ein Strand in Sizilien für mich finden!

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Cala Berretta

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Cala Capreria

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