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Aller guten Seen sind drei fünf bis sechs

Fast wäre ich ja versucht gewesen, doch noch in die Ferne zu schweifen und einen größeren Umweg für eine Wanderung beim Wechsel meines Quartiers in Kauf zu nehmen. Dann war ich aber doch fahr-faul, und bin einfach nur durchs Nedertal und durchs Sellraintal statt dem Inntal gefahren, und habe am Kühtaisattel eine Wanderpause eingelegt.

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Hirschebensee

Ich habe mich grundsätzlich für die Drei-Seen-Runde als Basis entschieden, der (wer hätte es gedacht?) an drei Seen vorbeiführt. Der erste davon ist der Hirschebensee, der rund 150 Höhenmeter über dem Ort liegt. Auf dem Weg dorthin quert man leider einige Schilift-Trassen – es handelt sich bei Kühtai nämlich um ein Schigebiet. Immerhin ist der See frei von Liftstationen.

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Berge nördlich von Kühtai

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Mittlerer Plenderlessee

Man überquert dann einen kleinen Sattel, ehe man zum zweiten See, dem ebenso malerischen Mittleren Plenderlessee, gelangt. Vom Sattel aus hat man auch einen schönen Blick auf die Berge nördlich von Kühtai (wenn auch diese von Liftstützen übersäht sind).

Der Weg zum Unteren Plenderlessee ist dann etwas weiter (wieder an ein paar Liftstationen vorbei). Interessanterweise ist der Obere Plenderlessee bei der Drei-See-Runde nicht dabei, obwohl er nur wenig oberhalb liegt. Ich habe diesen Abstecher schon gemacht, und mir beide Seen anschaut.

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Unterer und Oberer Plenderlessee

Damit würde die Drei-Seen-Runde auch schon wieder zurück nach Kühtai führen; ich habe jedoch noch beim Speicher Finstertal vorbeigeschaut. Dabei handelt es sich, wie man sich denken kann, nicht um einen natürlichen Bergsee, sondern einen künstlich aufgestauten Speichersee. Trotzdem kann man ihm eine gewisse Schönheit nicht absprechen (siehe Titelbild).

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Nedertal mit Speicher Längental

Eigentlich wollte ich von dort dann noch auf den Neunerkogel aufsteigen, aber als dann ein kalter Wind den Aufstiegsweg entlang gepfiffen ist, hatte ich einfach keine Lust mehr. Außerdem spüre ich schön langsam die kumulierten Höhenmeter der letzten zwei Wochen. So habe ich mich für den (rund 250 Höhenmeter niedrigeren) Gipfel der Vorderen Mut entschlossen, von der ich nicht nur den schönen Blick auf den Speicher Finstertal, sondern auch aus dem Nedertal hinaus zum Speicher Längental gehabt habe.

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