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Meer an Touristen in Meran

Eigentlich wollte ich Meran erst heute besuchen, da ich beim Quartierwechsel ohnehin daran vorbei komme. Da für heute allerdings Dauerregen vorhergesagt war, habe ich den Besuch kurzerhand einen Tag nach vor verlegt.

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Meran

Dabei hat sich herausgestellt, dass Meran bei Touristen sehr beliebt ist. Insbesondere auf dem Rennweg, wo gerade ein Markt stattgefunden hat, haben sich die Menschenmassen durch die Straßen geschoben. Ich habe mich daher mit einer (sehr) kurzen Runde durch die Innenstadt begnügt, und bin alsbald zur Erkundung der Stadt von oben übergegangen.

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Laubengasse

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Passeirer Tor

Entlang des nördlich der Stadt gelegenen Küchelbergs führt nämlich der Tappeinerweg nahezu ebenaus entlang. Und auch wenn dort durchaus noch andere Touristen unterwegs waren, um die schöne Aussicht zu genießen, war es deutlich angenehmer als in der vollen Altstadt.

Entlang des Weges gibt es auch so einiges zu entdecken, zum Beispiel einige Insekten als Altmetall (überraschenderweise im öffentlichen Kräutergarten). Ganz am Beginn des Weges steht mit dem Pulverturm, dem einzigen Überrest der Burgruine Ortenstein, auch ein ausgezeichneter Aussichtsposten mit Blick über Stadt und Umland (siehe Titelbild).

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"Gelse" am Tappeinerweg

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Ausblick vom Tappeinerweg

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Gärten von Schloss Trauttmansdorff

Nachdem ich mich an der Aussicht einigermaßen sattgesehen habe, bin ich dann noch (auf Empfehlung einer Freundin) zu den Gärten von Schloss Trauttmansdorff weitergefahren. Die sind zwar bei Touristen auch recht beliebt, aber aufgrund des recht weitläufigen Areals verläuft sich das ein wenig. Aus dem selben Grund macht man aber auch so einige Kilometer, sodass nach rund eineinhalb Stunden bei mir die Luft draußen war. Ich habe daher auf die etwas weiter entfernten Aussichtswege verzichtet. Auf den zentralen Rundgängen bekommt man ohnehin bereits so viele Pflanzen (und auch manche (Klein-)Tiere) von allen Erdteilen zu sehen (und darüber zu lesen), dass man (oder zumindest ich) nach einer gewissen Zeit einfach nicht mehr aufnahmefähig ist.

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Meran

Heute war es dann vormittags gar nicht so regnerisch wie angekündigt; nur die Wolken sind sehr tief über den Berghängen gehangen. Nachdem ich allerdings meine Meran-Besichtigung nun schon erledigt hatte, musste ich mir etwas anderes einfallen lassen. So habe ich – man höre und staune – für zwei Stunden die Therme Meran besucht, die sich überraschenderweise mitten im Stadtzentrum befindet. Dabei ist mir durchaus zu Gute gekommen, dass das Wetter nicht ganz so schlecht war, denn der Großteil der Becken befindet sich draußen. So konnte ich auch die Blubber-Liegen, die Wasserfall-Massage, das Strömungsbecken und den Sport-Pool nützen, bevor kurz vor meinem Aufbruch dann doch der Regen eingesetzt hat.

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