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Eins, zwei, vorbei!

Heute habe ich Südtirol Lebewohl gesagt, und bin nach Slowenien weitergefahren, wo ich den zweiten (etwas kürzeren) Teil meines Urlaubs verbringen werde. Unterwegs habe ich allerdings noch einen Stopp in Italien eingelegt. Dabei bin ich dem Motto der letzten beiden Tage treu geblieben: Ein See muss her, oder besser gleich mehr!

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Blick vom Kreuzbergpass

Zuvor musste ich aber einige Auto-Kilometer hinter mich bringen. Anstatt der schnellen (aber faden) Route über österreichische Autobahnen habe ich mich für eine rein italienische Route (und damit durch die Berge) entschieden. So haben sich kurvige Straßen über Pässe oder durch enge Täler mit Aneinanderreihungen von ineinander wachsenden Ortschaften abgewechselt. Das war zwar teilweise etwas anstrengend zu fahren, aber dafür war die Aussicht ganz hübsch (wenn man einmal den Blick von der Straße wenden konnte, oder einen kurzen Stopp zum Beine-Vertreten eingelegt hat).

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Blick vom Sappadapass

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Lago di Fusine Inferiore

Schließlich habe ich die Laghi di Fusine (bei uns auch als Weißenfelser Seen bekannt) erreicht. Es handelt sich dabei um zwei Alpenseen im Schatten des Mangart, und damit nahe dem Dreiländereck Österreich/Slowenien/Italien (südlich von Tarvis, um genau zu sein). Mit ihrer türkisen Farbe und dem klaren Wasser sind sie wahrlich pittoresk. Ein Wanderweg führt um beide Seen herum – zumindest theoretisch, denn beim Lago di Fusine Inferiore waren größere Uferbefestigungsmaßnahmen am Laufen (was auch die Idylle leider ein wenig gestört hat). Trotzdem war es eine willkommene, rund zweistündige Mittagspause.

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Lago di Fusine Superiore

Danach wollte ich noch einen Stopp beim Raibler See einlegen. Meine Route hat eigentlich auch genau daran vorbei geführt – aber ich hätte sie mir wohl etwas genauer anschauen sollen: Der Hauptzugang zum See erfolgt wohl von einer Stichstraße abseits der Landstraße. Auf letzterer gibt es nur einen sehr kleinen Parkplatz, an dem man schneller vorbei ist, als man schauen kann. So habe ich mich flugs auf der Passstraße hinauf zum Predilpass (und damit nach Slowien) gefunden.

Tja, so schnell geht also ein Urlaub in Italien vorbei!

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