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Ganz schee, Bled!

Weiter geht’s mit meiner Seenrunde: Heute war der Bleder See an der Reihe. Aber auch ein Abstecher in eine Klamm ist wieder auf dem Programm gestanden.

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Bleder See

Eigentlich wollte ich ja sogar mit letzterer anfangen, aber nachdem bereits für den frühen Nachmittag Regenschauer und Gewitter vorhergesagt waren, und mir der Bleder See wichtiger war, habe ich mit einem Seespaziergang begonnen.

Gleich am Begin meines Rundgangs habe ich den See jedoch schon wieder verlassen, und bin zur Bleder Burg aufgestiegen. Allerdings muss ich rückblickend sagen, dass man den Eintritt wohl mehr für den Ausblick auf den See zahlt. Die Burg selbst hat leider nicht so viel zu bieten.

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Burg Bled

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Blick von der Burg auf den Bleder See

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Blick von Ojstrica

Und schöne Ausblicke auf den See kann man auch gratis haben – allerdings nicht ohne ein wenig Anstrengung. Am Westufer des Sees kann man nämlich auf die Aussichtsberge Ojstrica und Mala Osojnica aufsteigen, von wo man jeweils einen tollen Blick auf den Bleder See mit seiner kleinen Insel (übrigens angeblich die einzige natürliche Insel in ganz Slowenien).

Als ich dann wieder am See herunten war, wäre mir ja durchaus nach einem Sprung in den See gewesen. Leider musste man aber den (teuren) Parkplatz im Vorhinein bezahlen, und ich habe die Zeit für die Aufstiege zu Burg und Aussichtsbergen wohl unterschätzt. So ist mir die Zeit ausgegangen, und ich musste zurück zum Auto. Direkt im Ort ist wiederum baden verboten, sodass auch eine Verlängerung der Parkzeit mir nur bedingt geholfen hätte.

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Vintgarklamm

Daher habe ich mich entschlossen, zur nahen Vintgarklamm weiterzufahren, und eventuell am Rückweg nochmal am See stehen zu bleiben. Die angekündigten Regenschauer und Gewitter haben nämlich auf sich warten lassen. So konnte ich die Schlucht bei Sonnenschein genießen, wobei die Felswände dem Wanderweg gottseidank oft Schatten gespendet haben – es war nämlich wieder ziemlich heiß.

Am Anfang der Wanderung sieht man übrigens noch gar nicht viel von einer Schlucht; gerade mal ein paar Stromschnellen gibt es zwischendurch. Allmählich wachsen aber dann die Felswände in die Höhe, und schließlich wird die Schlucht auch immer enger. Zwar ist sie nicht ganz so eng wie die Mostnica-Schlucht, aber dadurch, dass man tatsächlich in der Schlucht ist, durchaus beeindruckend.

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Vintgarklamm

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Blick über Oberkrain

Leider ist bedingt durch die Enge (und die Besucheranzahl, die sich aber recht gut verteilt) der Wanderweg durch die Schlucht nur im Einbahnsystem begehbar. Den Rückweg muss man also außerhalb der Schlucht zurücklegen. Auch wenn der Rückweg über weite Strecken einen Berghang entlang geht, von dem man einen guten Ausblick über einen großen Teil der Oberkrain hat, so kann er halt doch nicht mit der Klamm selbst mithalten. Vielleicht auch darum hat sich der Rückweg deutlich länger angefühlt als die Wanderung durch die Klamm.

Bereits während des Rückwegs ist zunehmend Wind aufgekommen, und es hat zugezogen. Als ich schließlich wieder beim Auto angekommen bin, habe ich auch den ersten Donner in der Ferne gehört. Nachdem ich ohnehin schon etwas müde war, habe ich also das Baden im Bleder See sein lassen – tja, „bled g’laufen“, könnte man sagen.

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