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Katman-hin-du und Namo-Buddha

Die letzten zwei Urlaubstage haben wir wieder in Nepal verbracht, und zwar in (und rund um) Kathmandu. Nachdem in Nepal sowohl Hinduismus als auch Buddhismus eine wichtige Rolle spielen, haben wir dabei sowohl hinduistische als auch buddhistische Tempel besichtigt – manchmal sogar beides auf einmal.

Unser erstes Ziel war nämlich Swayambhunath, der sogenannte „Affentempel“, der sowohl buddhistische als auch hinduistische Aspekte vereint – und das auch noch mit einer guten Aussicht über die Stadt kombiniert, weil er nämlich auf einem kleinen Hügel thront. Dass wir allerdings überhaupt dort gelandet sind, war erst Ergebnis einer längeren Zielfindungsmission im (sehr gemütlichen) Innenhof unseres Hotels, denn wir wurden alle davon überrascht, dass unser erster Nachmittag in der Stadt eigentlich „programmlos“ war.

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Eine sauberere Gegend von Kathmandu

Nach einigem Brüten über den Unterlagen einer Mitreisenden ist die Wahl aber eben auf Swayambhunath gefallen – und irgendwie bin ich (gemeinsam mit einer anderen Mitreisenden) zum „Reiseleiter“ erkoren wurden, und durfte dann die Gruppe durch die Straßen von Kathmandu lotsen. Dabei sind wir vom touristischen Zentrum weg durch deutlich weniger touristische Gegenden Kathmandus (u.a. mit einem furchtbar verdreckten Fluss) spaziert, bis wir schließlich am Fuß des Tempel Swayambhunath angekommen sind.

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Stufen hinauf zu Swayambhunath

Dort haben wir dann den zwar etwas anstrengenderen, aber deutlich stimmungsvolleren Eingang über die vielen Stufen auf den Hügel hinauf genommen anstatt (wie vor elf Jahren) den „Hintereingang“, wo einen die Taxis üblicherweise hinbringen. So haben wir uns also die Aussicht auf die Stadt (mit überraschend wenig Smog dieses Mal) also wahrlich verdient.

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Blick auf Kathmandu von Swayambhunath

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Swayambhunath

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Hauptstraße bei Banepa

An unserem heutigen letzten Tag hat uns die Fahrt zuerst einmal aus der Stadt hinaus nach Namobuddha geführt. Laut unserem Reiseleiter sollte die Fahrt in rund einer Stunde erledigt sein; gebraucht haben wir dann zweidreiviertel. Grundsätzlich ist der Verkehr in (und um) Kathmandu nämlich sehr dicht, und zusätzlich wird die (Haupt-)Straße aus der Stadt hinaus auch noch renoviert – was dann so aussieht, dass die komplette Asphaltierung fehlt, die Straßenmitte für Bauarbeiten gesperrt ist, und sich die Autos am Rand über eine Staubpiste an der Baustelle vorbeiquetschen. Nachdem auch abseits der Baustellen der Zustand der Straßen nicht viel besser ist, dauert eine solche Fahrt über etwas mehr als 40 Kilometer halt ein Weilchen.

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Ausblick von Namobuddha

Aufgrund der großen Verspätung sind wir dann direkt zum (buddhistische) Tempel in Namobuddha gefahren anstatt dort hinzuwandern, damit wir zumindest noch den zentralen Schrein vor der Mittagspause zu Gesicht bekommen. Der Tempel war dann ganz nett; interessanter fand ich aber die Aussicht auf die umliegenden Hügeln und Felder – auch wenn die Fernsicht bist zu den Gipfeln des Himalaja nicht gegeben war.

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Ausblick von Namobuddha

Nach der Besichtigung des Tempels haben wir uns dann doch noch auf eine kleine Wanderung begeben – wohl die ursprünglich geplante Wanderung, nur in umgekehrter Reihenfolge. Die Aussage unseres Reiseleiters, dass wir für diesen kleinen Spaziergang keine Wanderschuhe brauchen, war zwar etwas gewagt – abschnittsweise war der Wanderweg doch ziemlich matschig – aber die Blicke auf die umliegenden Hügeln waren tatsächlich recht idyllisch, sodass ich schlussendlich ein wenig meinen Frieden mit der doch recht mühsamen Anreise geschlossen habe.

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Hügel rund um Namobuddha


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Hügel rund um Namobuddha

Da wusste ich jedoch noch nicht, dass auch die Rückfahrt (über eine andere Route) zweieinviertel Stunden dauern würde, und uns daher (neben dem Mittagessen, auf das wir schon verzichten mussten) auch die Kaffeepause kosten würde. Trotz des Verzichts auf eine Pause sind wir nämlich erst gegen 17:00 Uhr in Pashupatinath angekommen, einem der wichtigsten hinduistischen Heiligtümer (wenn nicht das wichtigste) in Nepal. Die Leichenverbrennungen dort sind auch beim zweiten Mal noch genauso gewöhnungsbedürftig wie beim ersten Besuch.

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Pashupatinath

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Bodhnath

Den endgültigen Abschluss der Reise hat aber mein Lieblingsort in Kathmandu gebildet: ein Besuch bei der Stupa von Bodhnath. In guter buddhistischer Tradition haben wir die Stupa ein Mal im Uhrzeigersinn umrundet, bevor wir in einem Restaurant direkt daneben (und dementsprechend mit einem tollen Blick auf die Stupa) unser Abschiedsessen genossen haben.

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Tibetisches Gyakok

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Bodhnath

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