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Wunderschönes Phobjikha

Obwohl wir die eigentliche Attraktion von Phobjikha, die Schwarzhalskraniche, um ein oder zwei Monate verpasst haben, war ich allein von der landschaftlichen Schönheit dieses Tals begeistert.

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Beginn der Wanderung auf den Longtey La

Dabei mag eine Rolle gespielt haben, dass wir uns das Tal selbst „erarbeitet“ haben: Wir sind gestern auf ca. 3.200 Metern Seehöhe aus dem Minibus ausgestiegen, und sind von dort über den Longtey La, einen rund 3.600 Meter hohen Pass, ins Phobjikha-Tal gewandert.

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Rhododendron-Wald auf dem Weg zum Longtey La

Nach einem ersten Stückchen über Wiesen und Weiden ist es in einen Rhododendron-Wald hineingegangen, mit vielen knorrigen, mit Moosen und Flechten bewachsenen Bäumen. Leider hatten die meisten Rhododendronbäume erst kleine Knopsen. In zwei, drei Wochen, wenn all diese Bäume in voller Blüte stehen, muss das wahrlich spektakulär ausschauen – wohl ähnlich wie die Rhododendronwälder rund um den Poon Hill vor elf Jahren, nur (laut unserem Reiseleiter) mit weißen statt rosa und lila Blüten.

Oben am Pass angekommen, war es zwar sehr windig, aber man hatte einen schönen Blick hinter ins Phobjikha-Tal. Von dort hat uns der Wanderweg dann nur anfangs etwas steiler, dann recht gemächlich hinunter ins Tal geleitet.

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Longtey La

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Phobjikha-Tal

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Schwarzhalskranich

Dort haben wir dann noch (während eines ordentlichen Wolkenbruchs) das Black-Necked Crane Center besucht, wo wir über die Schwarzhalskraniche gelernt haben, die in den Wintermonaten aus Tibet zum Überwintern nach Phobjikha kommen. Deswegen gibt es im Tal viel naturbelassene Sumpf- und Grasfläche, die nicht bewirtschaftet wird: Es soll genügend Platz für die Vögel bleiben.

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Sonnenaufgang über dem Phobjikha-Tal

Die Natur des Tals hat sich uns am nächsten Morgen dann in ihrer ganzen Pracht präsentiert: Am frühen Morgen sind noch Wolken- und Nebelschwaden herumgewabbert, die sich langsam verzogen haben. Um 8:00 Uhr haben wir dann (bereits bei strahlendem Sonnenschein) den Gangtey Nature Trail in Angriff genommen. Die Blicke von diesem Wanderweg übers Tal waren wirklich großartig.

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Phobjikha-Tal

Schließlich haben wir den Talboden hinter uns gelassen, und sind in ein kleines Wäldchen aufgestiegen. Dort haben die warmen Sonnestrahlen die Feuchtigkeit des kühlen Waldbodens zum Verdampfen gebracht – ein tolles Schauspiel.

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Gangtey Nature Trail

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Kartoffelfelder

Schließlich haben wir den bewirtschafteten Rand des Tals erreicht, und sind an Kartoffelfeldern vorbei und über eine Blumenwiese hinauf zum Gangtey-Kloster spaziert, das auf einer kleinen Anhöhe liegt. Von dort hat man naturgemäß einen schönen Blick ins Tal – wobei wir jedoch mehr auf die Seite mit den Kartoffelfeldern (und dem Longtey La im Hintergrund) geschaut haben als aufs Talzentrum (wo sich im Winter die Schwarzhalskranische tummeln).

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Phobjikha-Tal

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Kugelprimel


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LKW mit Charakter

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Phobjikha-Tal

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Gangtey-Kloster

Das Gangtey-Kloster ist auch mit den Schwarzhalskranichen verbunden: Angeblich umkreisen die Vögel das Kloster drei Mal, wenn sie aus Tibet ankommen und bevor sie wieder zurück fliegen. Auch das hiesige Klosterfest ist den Schwarzhalskranichen gewidmet. Doch auch „nur so“ ist das Kloster ein sehr hübsches.

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Wandmalerei im Gangtey-Kloster


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Gangtey-Kloster

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Gebetsmühlen im Gangtey-Kloster

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Blick vom Lawala-Pass

Danach mussten wir dem Phobjikha-Tal leider schon wieder den Rücken kehren: Es geht wieder zurück nach Paro, wo uns morgen noch ein letzter Höhepunkt erwartet, bevor wir Bhutan endgültige Lebewohl sagen. Immerhin konnten wir zum Abschied noch den schönen Blick vom Lawala-Pass (der das Phobjikha-Tal mit der Hauptstraße verbindet) auf die schneebedeckten Berge der Himalaya werfen – ein passender Abschluss zum Besuch dieses wunderschönen Tals!

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