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Zwischen Regen und Sonnenschein

In meiner ersten „echten“ Station in Sizilien, in Cefalù, haben mich schließlich die bereits für Rom angekündigten Regenschauer erwischt. Dabei hatte ich aber ohnehin noch Glück im Unglück.

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Rocca di Cefalù

Andernorts in Sizilien (und Kalabrien) sind nämlich regelrechte Unwetter samt Sturmböhen bis hin zu Tornados (!) niedergegangen und haben für schwere Verwüstungen gesorgt. Da war ich mit gelegentlichen (wenn auch heftigen) Regenschauern noch recht gut bedient. Der größte Wermutstropfen war jedoch, dass ich auf die Besteigung der „Rocca di Cefalù“ verzichten musste, weil die Wege aufgrund des Regens einfach zu rutschig waren, um einen sicheren Aufstieg auf diesen riesigen Felsbrocken von einem Berg/Hügel zu erlauben. So ist nur der Blick aus der Ferne vom Zug aus (siehe rechts) und der Blick aus der Altstadt hinauf (über die er sich direkt erhebt) geblieben.

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Piazza Duomo

So habe ich mich den anderen touristischen Anziehungspunkten der Stadt zugewandt. Ein zentraler davon ist zweifellos die wuchtige Kathedrale von Cefalù direkt am zentralen Domplatz. Bekannt ist sie anscheinend vor allem für ihre (wahrlich sehr prunkvollen) goldenes Mosaike in der Apsis. Als Tourist war ich auch über die Möglichkeit der Turmbesteigung und Dacherkundung erfreut, wenn auch der Blick aus den Turmöffnungen durch die engmaschigen Taubennetze etwas getrübt war (was auch praktisch jegliches Foto verhindert hat).

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Kathedrale von Cefalù

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Apsismosaike

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Kreuzgang

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Strand von Cefalù

Der zweite große Anziehungspunkt der Stadt ist wohl ihre Lage am Meer: Sie wird von alten Befestigungsmauern zum Meer hin begrenzt, aber an mehreren Stellen führen kleinere oder größere Durchgänge auf die vorgelagerten Felsen, und ein kleiner „Wanderweg“ zieht sich auf diesen Felsen die ganze Altstadt entlang. Im Sommer sollen diese schroffen Felsen auch zum Baden recht beliebt sein, wobei ich dann wohl doch eher den langen Sandstrand vorziehen würde – auch wenn ich selbst (im Gegensatz zu einigen anderen Touristen) wegen des wechselhaften Wetters nicht im Wasser war.

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Felsküste vor Cefalù

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Durchgang zur Felsküste


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Cefalù

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Torre dell'Orologio

Stattdessen bin ich (möglichst zwischen den Regenschauern, auch wenn mir das nicht immer gelungen ist) gemütlich durch die Stadt geschlendert, und habe dabei (unter anderem) darüber gestaunt, dass die Einheimischen trotz der Touristenmassen, die sich (selbst jetzt in der Nebensaison!) durch ihre Gassen wälzen offensichtlich nicht die Fassung verlieren. So nebenbei habe ich dann noch Kleinode wie ein mittelalterliches Waschhaus entdeckt, und einen Hauch von kitschigem Sonnenuntergang mitbekommen, wenn sich die Sonne gerade zum richtigen Zeitpunkt durch die Wolken gekämpft hat. So war es dann insgesamt zwar nicht ganz der erhoffte, aber durchaus ein schöner Einstieg in den Urlaub.

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Altstadt

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Mittelalterliches Waschhaus


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Sonnenuntergang über dem Strand von Cefalù

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Kathedrale von Cefalù bei Nacht

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