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Wandern in den Drakensbergen

Die zweite Woche meines Südafrika-Urlaubs habe ich den Drakensbergen gewidmet. Begonnen habe ich mit einem Aufenthalt in Underberg in den südlichen Drakensbergen, wo ich zwei Tage wandernd verbracht habe.

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Aufstieg auf den Ndlovini

Meine erste Wanderung habe ich gemeinsam mit einem Deutschen in Angriff genommen, den ich im Shuttle zur Unterkunft kennengelernt habe. Wir sind von der Unterkunft aufs sogenannte Plateau von Stromness aufgestiegen (denn praktisch alle Berge hier sind Tafelberge) und dort oben in Richtung Ndlovini (einem weiteren Tafelberg) marschiert. Über einen Bergrücken haben wir dann das (rund 600 Meter über unserer Unterkunft gelegene) Plateau des Ndlovini erreicht und den großartigen Ausblick von dort oben genossen.

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Ausblick vom Ndlovini

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Wanderung in Richtung Gxalingenwa-Tal

Um nicht wieder denselben Weg zurückgehen zu müssen, haben wir diese Wanderung noch mit einer Runde ins Gxalingenwa-Tal verbunden. Dort bildet der gleichnamige Fluss einen kleinen Pool, in dem man auch baden gehen kann (zumindest wenn man so ein harter Hund ist wie der Deutsche – mir hat ein kaltes Fußbad gereicht). Auf der anderen Flussseite haben wir das Tal dann wieder verlassen.

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Gxalingenwa-Tal


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iNgenwa-Pool

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Heuschrecke

Heute haben dann sowohl meine Oberschenkel als auch meine Wanderschuhe für eine kürzere Runde plädiert: Zum einen hatte ich tatsächlich einen leichten Muskelkater, zum anderen haben sich die Sohlen meiner Wanderschuhe beim gestrigen Abstieg ins Gxalingenwa-Tal mit einem "Flap-Flap" bemerkbar gemacht – von meinem rechten Schuh ist plötzlich das vordere Drittel der Sohle heruntergehangen. Ich habe den Schuh zwar notdürftig repariert (wozu extralange Schnürsenkel nicht alles gut sind), aber habe danach halt meinen Wanderschuhen nicht mehr so ganz vertraut.

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Mkomazana-Wasserfall

So habe ich heute nur eine kürzere Wanderung in Angriff genommen: Wieder hinaufs aufs Stromness-Plateau, aber diesmal einerseits mit einem kleinen Umweg über einen Naturlehrpfad, und andererseits auch tatsächlich vor bis an die Plateaukante (an die der Weg zum Ndlovini nicht direkt vorbeiführt). So habe ich noch einmal von etwas weiter unten den Blick ins Tal genießen können.

Dann bin ich in Richtung Mkomazana-Wasserfall abgestiegen – ein kleiner, aber feiner Wasserfall gesäumt von senkrechten Klippen, zu dem man sich durch geschicktes Über-Steine-im-Fluss-Springen von etwas weiter flussabwärts hinarbeiten muss.

Dabei hat sich gezeigt, wie gut mein gesundes Misstrauen in meine Wanderschuhe war: Auf dem Weg zum Wasserfall hat der linke mit einem "Quatsch-Quatsch" zu verstehen gegeben, dass die mittlere Hälfte der Sohle nicht mehr mit dem eigentlichen Schuh verbunden ist. Wenn ich nicht doch noch einen Superkleber auftreiben kann (leider ist heute ja Sonntag), dann könnten das in den nächsten Tagen noch interessante Wanderungen werden.

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