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Die Nebelberge der Halong-Bucht

In der Halong-Bucht hatte ich zum ersten Mal in diesem Urlaub wirklich Wetterpech: Es war die ganze Zeit stark bewölkt, teilweise mit Nieselregen. So hat die Bucht nicht ihre ganze Schönheit offenbart.

Dabei habe ich vor dem Buchen meiner Zwei-Tages-Tour intensiv die Wettervorhersage beobachtet und die Tour auf ein (scheinbares) Sonnenfenster gelegt. Leider hat sich die Vorhersage unmittelbar nach dem Buchen zum Schlechten gewendet (und so sollte es auch kommen).

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Halong-Bucht

Trotz des eher mäßigen Wetters waren aber viele Touristen unterwegs – und damit auch viele Boote. Offensichtlich starten die auch alle um die Mittagszeit, und so sind wir im Pulk mit Dutzenden anderen Booten aufgebrochen. Verblüffenderweise sind die meisten dann kurz vor unserem ersten Stopp verschwunden, sodass wir relativ ungestört zur Jungfräuliches-Mädchen-Höhle kajaken konnten. Leider war der Kajak-Ausflug mit nur rund zehn Minuten pro Richtung eher kurz.

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Fischerboot

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Strand in der Halong-Bucht

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Halong-Bucht

Am nächsten Morgen sind die Wolken noch etwas tiefer über den Karstgipfeln gehangen. Trotzdem sind wir Punkt 8 Uhr zu unserem Kajak-Ausflug durch die Luon-Höhle in eine vollständig von Karstfelsen umschlossenen Meeres-"See" aufgebrochen – keine Sekunde zu früh, denn die anderen Touristenboote haben über Nacht anscheinend nur hinter der uns benachbarten Insel gelauert und sind auch schon zur Besichtigung der Höhle eingefallen. Wenn man die großen Ruderboote, in denen die asiatischen Touristen durch die Höhle zum "See" transportiert worden sind, ignoriert hat (was verblüffend einfach war, da sie sich ohnehin an jener Stelle konzentriert haben, an der sich Affen im Geäst getummelt haben), war es aber durchaus idyllisch.

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Kajaken in der Halong-Bucht

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Kajaken in der Halong-Bucht

Leider war aber auch dieser Kayak-Ausflug kürzer als im Programm angekündigt (eine halbe statt drei Stunden). Kurz gesagt, vom Tourprogramm war ich etwas enttäuscht.

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Kämpfende Hähne (oder Huhn und Hamster?)

Alsbald haben wir uns wieder auf den Rückweg zum Hafen gemacht und konnten unterwegs noch einmal die vielen Inseln betrachten. Manche davon haben so charakteristische Formen, dass sie danach benannt sind, wie beispielsweise die Formation "Kämpfende Hähne" (die ich persönlich aber eher als "Huhn und Hamster" bezeichnen würde).

2 Gedanken zu „Die Nebelberge der Halong-Bucht“

  1. Ganz einig scheinen sie sich bei der Benennung der Felsen nicht zu sein. „Hahn und Henne“ hat man uns damals gesagt. Während „der Daumen“ bei manchen Mitreisenden auch andere Assoziationen hervorgerufen hat 😉

    1. Ah ja, das erklärt, warum ein Mitreisender die Formation unter dem Namen „Küssende Hühner“ gekannt hat – offensichtlichen gibt es da wirklich unterschiedliche Interpretationen.
      Zum „Daumen“ kann ich allerdings nichts sagen, den haben wir nicht gesehen (oder nicht bemerkt?).

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