Wie heißt es doch so schön: Alle Wege führen nach Rom!
Diesmal hat das auch für meine Anreise zu meinem nächsten Urlaub gegolten.
Dabei habe ich sowohl kürzer als auch länger als gedacht mit Sightseeing in Rom verbracht:
- Kürzer, weil ursprünglich eigentlich (fast) zwei Tage und eine Nacht Aufenthalt geplant waren, was ich aber wegen Bauarbeiten auf der weiterführenden Bahnstrecke ändern musste, um ein mehrmaliges umständliches Umsteigen zu vermeiden.
- Länger, weil der ursprünglich für den ganzen Tag vorhergesagte strömende Regen doch ein wenig auf sich hat warten lassen.
Bereits bei meinem ersten touristischen Ziel, an dem mich mein Durch-die-Stadt-Schlendern vorbeigebracht hat, der Papstbasilika Santa Maria Maggiore, musste ich schon erkennen, dass sich seit meinem ersten Besuch in der Heiligen Stadt vor nicht ganz 30 Jahren die Touristenmassen doch deutlich erhöht haben: Die Schlange vor der Kirche war beeindruckend lang. So habe ich dann endgültig entschieden, mich eher durch die Stadt treiben zu lassen, als bestimmte Sehenswürdigkeiten auf Biegen und Brechen zu besuchen.
Erfreulicherweise war es bei der Kirche Santissima Trinità dei Monti, die am oberen Ende der Spanischen Treppe steht, dann (überraschenderweise) deutlich ruhiger. Erst am Fuß der Treppe bin ich dann wieder auf größere Touristengruppen gestoßen.
Mein weiterer Weg über den Piazza del Popolo zum Stadtpark Villa Borghese war dann überhaupt gemütlich – vielleicht von den Ruderbootsfahrern am Teich rund um den Asklepiostempel abgesehen, die verzweifelt versucht haben, ihr Ruderboot in den perfekten Winkel zum Tempel für ein Instagram-Foto zu bugsieren. Da ich aber nicht Teil dieser Horde war, war das Zuschauen eher amüsant.
Danach war es mit der Gemütlichkeit aber vorbei, denn bei meinen nächsten Zielen (und eigentlich auch dazwischen) haben sich die Touristen nur so gewuzelt: Vom Trevi-Brunnen und dem Pantheon war es unmöglich, ein Foto ohne hunderte Köpfe zu ergattern. Auch der Piazza Navona war recht gut besucht. Trotzdem findet man zwischendurch auch immer wieder Kirchen, bei denen man zwar nicht alleine ist, die man aber zumindest ohne Anstehen besuchen kann – und an schönen Kirchen herrscht in Rom ja wahrlich kein Mangel.
In die bekannteste davon bin ich aber nicht hineingekommen: den Petersdom. Bereits am Hinweg sind mir die (zugegebenermaßen sehr breiten) Straßen verhältnismäßig leer vorgekommen. Am Petersplatz angekommen hat sich das Rätsel dann gelöst: Der Petersdom war an diesem Tag nur vor 12:30 Uhr für Besucher zugänglich.
So habe ich mich wieder weltlicheren Zielen zugewandt, und habe das Nationaldenkmal Viktor Emanuels II. erklommen, von wo man einen schönen Blick auf die umliegenden Gassen und Gebäude (bzw. auch die Baugruben für die U-Bahn-Erweiterung) hat, darunter auch das Forum Romanum bis zum Kolosseum (siehe Titelbild).
Das Forum Romanum war dann auch mein letztes Ziel des Tages, denn mein eigentlich für den nächsten Tag gelöstes Ticket für das Kolosseum hat mir schon 24 Stunden vor meinem gebuchten Termin Zutritt zum Forum Romanum erlaubt. Zwar wollte mir die Dame beim Eintritt ausreden, dass ich das noch heute ausnütze, denn mir ist nur noch rund eine Stunde bis zum Schließen des Geländes geblieben, aber wegen meines verkürzten Aufenthalts in der Stadt ist mir nun einmal keine andere Wahl geblieben. Natürlich ist rund eine Stunde viel zu kurz für das weitläufige Areal von Forum Romanum und dem benachbarten Palatin, aber zumindest einen kleinen Eindruck konnte ich gewinnen.
Abgeschlossen habe ich meinen Stadtspaziergang dann mit einem Blick aufs Kolosseum – leider nur von außen, weil mein Ticket eben erst für den nächsten Tag gültig gewesen wäre. Nach einem Abendessen in der Nähe wollte ich dann eigentlich noch die Stadt bei Nacht anschauen, aber erstens sind (außer dem Kolosseum) anscheinend mehr die U-Bahn-Baugruben als die Sehenswürdigkeiten beleuchtet, und zweitens hat dann doch noch der angekündigte Starkregen eingesetzt. So habe ich dann den Rest des Abends mit an den Unterschenkel klebenden Hosenbeinen und feuchten Socken in den (doch nicht so) wasserdichten Schuhen verbracht.
![Santa Maria Maggiore [Foto]](../../../../wp-content/uploads/2026/10/20261008_105225-360x270.jpg)
![Spanische Treppe [Foto]](../../../../wp-content/uploads/2026/10/20261008_113832-360x270.jpg)
![Piazza del Popolo [Foto]](../../../../wp-content/uploads/2026/10/20261008_120141-360x270.jpg)
![Villa Borghese [Foto]](../../../../wp-content/uploads/2026/10/20261008_121402-360x270.jpg)
![Asklepiostempel [Foto]](../../../../wp-content/uploads/2026/10/20261008_122300-360x270.jpg)
![Reiterstatue von Umberto I. [Foto]](../../../../wp-content/uploads/2026/10/20261008_124058-360x270.jpg)
![Trevi-Brunnen [Foto]](../../../../wp-content/uploads/2026/10/20261008_135441-360x270.jpg)
![Pantheon [Foto]](../../../../wp-content/uploads/2026/10/20261008_141430-360x270.jpg)
![Piazza Navona [Foto]](../../../../wp-content/uploads/2026/10/20261008_151237-360x270.jpg)
![Sant'Agnese in Agone [Foto]](../../../../wp-content/uploads/2026/10/20261008_150328-360x270.jpg)
![Sant'Andrea della Valle [Foto]](../../../../wp-content/uploads/2026/10/20261008_162656-270x360.jpg)
![Petersdom [Foto]](../../../../wp-content/uploads/2026/10/20261008_155609-360x270.jpg)
![Engelsburg [Foto]](../../../../wp-content/uploads/2026/10/20261008_153720-360x270.jpg)
![Nationaldenkmal Viktor Emanuels II. [Foto]](../../../../wp-content/uploads/2026/10/20261008_164639-360x270.jpg)
![Nationaldenkmal Viktor Emanuels II. [Foto]](../../../../wp-content/uploads/2026/10/20261008_165211-360x270.jpg)
![Blick aufs Forum Romanum vom Palatin [Foto]](../../../../wp-content/uploads/2026/10/20261008_173937-360x270.jpg)
![Blick aufs Forum Romanum vom Palatin [Foto]](../../../../wp-content/uploads/2026/10/20261008_173850-360x270.jpg)
![Kolosseum [Foto]](../../../../wp-content/uploads/2026/10/20261008_182352-360x270.jpg)
![Kolosseum [Foto]](../../../../wp-content/uploads/2026/10/20261008_195913-360x270.jpg)