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Aller guten Seen sind doch drei

Meinen letzten Urlaubstag habe ich in Niederösterreich verbracht: Nach einer Übernachtung in Göstling an der Ybbs habe ich die Region rund um den Lunzer See erkundet.

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Lunzer See

Dabei habe ich mich (wieder einmal) für eine Drei-Seen-Wanderung entschieden: Begonnen habe ich mit einer halben Umrundung des Lunzer Sees an dessen Südufer. Dabei haben sich die gegenüberliegenden Hügeln recht malerisch im See gespiegelt (was wegen des dichten Baumwuchses entlang des Südufers aber weniger gut zu beobachten war als mir das lieb gewesen wäre).

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Mittersee

Danach biegt man ins Seebachtal ein, das es zuerst mäßig steil, aber stetig ansteigend nach oben geht. Nach einer knappen Stunde erreicht man den Mittersee, wo sich ein ähnliches Spiegel-Schauspiel bietet wie bereits am Lunzer See. Bedingt durch die teilweise recht steilen Felswände in dem engen Tal wirkt das Ganze mitunter noch imposanter.

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Wasserfall im Seebachtal

Danach steigt das Tal immer steiler an, und man geht zunehmend auf eine Felswand zu. An dieser Felswand schlängelt sich der (Fahr-)Weg schließlich empor, mit guten Ausblicken auf einen vom Seebach gebildeten Wasserfall und hinaus aus dem Tal. Schlussendlich erreicht man wieder einen etwas flacheren Talabschnitt mit so mancher Touristenattraktion, unter anderem die Rainerquelle (eine Karstquelle, an der ein kleines Bächlein entspringt, das in den Seebach mündet) und der "Brüllende Stier" (ein unterirdischer Wasserfall, den man nur hört, aber nicht sieht – der aber wohl besser "Plätscherndes Wässerchen" heißen sollte). Auch mein Tagesziel befindet sich dort: der Obersee.

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Seebachtal

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Obersee

Nach einer Pause am Seeufer (während der leider die Wolken zunehmen zugezogen sind) habe ich mich wieder an den Abstieg gemacht. Eigentlich habe ich ja noch mit dem Aufstieg auf den Maiszinken, einem Aussichtsberg über dem Lunzer See geliebäugelt, aber nach dem Abstieg hatte ich darauf keine Lust mehr – es ist wohl doch schon ein wenig die Luft draußen. So habe ich also nur noch die Umrundung des Lunzer Sees vollendet – und da waren die Ausblicke auch nicht zu verachten (siehe Titelbild).

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