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Unerwartetes Catania

Der Start meiner „S-Woche“ ist leider auch mit S(au)-Wetter einhergegangen: Um dem intensiven Dauerregen in S(anta Venerina), wo ich übernachtet habe, zu entkommen, bin ich nach S(üden) gefahren, wo ich mir eine weitere „C-Stadt“ angeschaut habe, die ich eigentlich gar nicht am Programm hatte: Catania.

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Kathedrale Sant’Agata

Es war nämlich vorhergesagt, dass der Regen von Süden her nachlassen sollte – und tatsächlich waren die Straßen und Gehsteige in Catania zwar nass, aber es hat nicht (mehr) geregnet. Bedingt durch meinen recht späten Aufbruch (weil ich unentschlossen war, was ich bei diesem Wetter unternehmen sollte), war am Fischmarkt, den ich als erstes aufgesucht habe, natürlich nicht mehr allzu viel los. Nachdem sich der aber gleich ums Eck von der Kathedrale Sant’Agata befunden hat, war damit wenig verloren.

In der Kathedrale habe ich dann gleich ein Kombiticket gelöst, womit ich (aufgrund eines Missverständnis‘ meinerseits) gleich den Eintritt zu fünf Kirchen (und nicht nur zwei, wie von mir eigentlich beabsichtigt) erstanden habe. Die erste davon war natürlich gleich die Kathedrale, die aber (meines Erachtens) von außen fast noch mehr hergemacht hat als von innen – vor allem im späteren Verlauf des Tages, als es noch zunehmend sonniger geworden ist.

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Kathedrale Sant’Agata

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Die zweite Kirche auf meinem Besuchsprogramm (und auch jene zweite Kirche, für die ich eigentlich ein Ticket erstehen wollte), war dann die (Barock-)Kirche Collegiata. Die war dann (gemäß dem Barock) auch innen schon deutlich „verschnörkelter“. Dabei war sie eigentlich nur ein Ersatz für an diesem Tag leider geschlossene (ebenfalls Barock-)Kirche San Benedetto, die noch üppiger gestaltet sein soll.

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Kirche Collegiata

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Blick von der Dachterasse des Diözesanmuseums über Catania

Danach habe ich ausgenützt, dass bei meinem Kombiticket nicht nur unerwartete Kirchen, sondern auch unerwartete Museen und Ausgrabungen dabei waren: Das Diözesanmuseum war zwar nicht ganz so meines, aber es hat auch eine Dachterasse mit einer schönen Aussicht über die Stadt – theoretisch bis zum Ätna, wenn er sich denn nicht in den Wolken versteckt hätte.

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Terme Achilliane

Die Ausgrabungen unter der Kathedrale fand ich dann ebenso interessant wie den Ausblick vom Museumsdach: Dort verbergen sich nämlich die Terme Achilliane, die Überreste eines römisches Badhauses. Ich hoffe nur, dass es damals nicht ganz so muffig gerochen hat wie heutztage, denn sonst wäre der Besuch dieses Badhauses vielleicht nicht so angenehm gewesen.

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Römisches Theater

Und nachdem ich mich schon mit Ausgrabungen beschäftigt habe, habe ich auch gleich beim Teatro Antico, einem (griechisch-)römischen Theather, vorbeigeschaut – selbst wenn das nicht in meinem Kombiticket mit dabei war. Dieses Theather hat sich überraschenderweise mitten zwischen den Häusern befunden. Gemäß eines dort gezeigten Fotos aus den 1930er-Jahren war es vor nicht einmal hundert Jahren sogar noch so, dass Wohnhäuser sogar auf dem Theather gestanden sind. Dafür ist es verblüffend gut erhalten. Nur das benachbarte (kleinere) Odeon sieht deutlich mitgenommener aus.

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Odeon

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Gang im römischen Theater

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Amphitheater

Auf dem Weg zu den drei „Bonus-Kirchen“ bin ich dann an noch einem (Amphi-)Theater aus der Römerzeit vorbeigekommen, dessen Ausgrabungen mitten auf einem Platz in einer tiefen Grube zu sehen sind. Da habe ich mich dann mit dem Blick von oben begnügt.

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Gefängnis der Heiligen Agatha von Catania

Die drei Kirchen, die schließlich noch in meinem Kombiticket enthalten waren, hatten alle mit der Heiligen Agatha von Catania zu tun, die hier einen Märtyrertod gestorben ist: Gemäß der Legende lehnte sie eine Hochzeit mit dem (heidnischen) römischen Statthalter ab, wofür ihr die Brüste abgeschnitten wurden (1. Kirche), sie eingesperrt (2. Kirche) und schließlich auf glühenden Kohlen verbrannt (3. Kirche) wurde.

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Piazza San Francesco d'Assisi

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Teatro Massimo Bellini

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