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Ein X für ein SCH (vor)machen

Heute habe ich die Südostküste von Malta erkundet: Ich bin von Marsaskala nach Marsaxlokk gewandert. Letzteres wird übrigens als „Marsaschlock“ ausgesprochen – denn ein „X“ steht im Maltesischen tatsächlich für einen „SCH“-Laut.

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Marsaskala

Doch zurück zu meinen heutigen Unternehmungen: Das Stadtzentrum von Marsaskala liegt recht idyllisch an einer tiefen Bucht – da konnte man fast vergessen, dass man sich noch im recht urbanen Teil Maltas befindet, und sich die Gebäude bis weit hinter die Uferlinie erstreckt haben.

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Gezeitenbecken in Marsaskala

Ich habe mich aber ans Ufer gehalten, und bin bald einmal an ein paar (künstlich angelegten) Gezeitenbecken vorbeigekommen, die früher einmal wohl zur Salzgewinnung gedient haben. Soweit ich das beurteilen konnte, dienen sie heutzuage aber bestenfalls noch als kleine Touristenattraktion.

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Küste südlich von Marsaskala

Danach hat es ein wenig gedauert, bis ich den urbanen Bereich hinter mir gelassen habe. Dann wurde ich aber mit tollen Kalksteinklippen belohnt, an deren Fuße das Meer in allen möglichen Blautönen geschimmert hat. Die Ausblicke haben mir so gut gefallen, dass ich versucht habe, jede Landzunge möglichst auszugehen. Wo das nicht möglich war (weil der Bereich direkt an den Klippen wegen Absturzgefahr gesperrt war), habe ich zumindest ein paar Stichstraßen hinaus auf die Landzunge erkundet.

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Küste südlich von Marsaskala

Auf der Halbinsel Taħt il-Maqjel war ich mit dieser Strategie noch erfolgreich, auf der benachbarten Landzunge Ras il-Fniek wurde ich aber ausgebremst: Ein Hund hat mich verbellt – noch einigermaßen aus der Ferne zwar, aber nach meinen schlechten Erfahrungen mit Hunden war ich lieber etwas vorsichtiger. (*) Daher habe ich dort den geordneten Rückzug angetreten, und bin zu meinem nächsten Ziel weitermarschiert.

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Bucht zwischen Taħt il-Maqjel und Ras il-Fniek

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Il-Ħofra ż-Żgħira

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St Peter's Pool

Dieses war das touristischste auf meiner heutigen Runde: der St Peter’s Pool. Dabei handelt es sich um eine kleine (Fels-)Bucht, die fürs Schwimmengehen sehr beliebt ist – und auch fürs Von-den-Felsen-ins-Wasser-Springen. Zumindest bei Ersterem habe ich mitgemacht, auf Letzteres habe ich jedoch verzichtet.

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Marsaxlokk

Bald nachdem ich aus dem Wasser gekommen bin, hat es immer mehr zugezogen, und die Wolken sind immer dunkler geworden. Daher bin ich alsbald wieder aufgebrochen, und habe mich auf den Weg ins nahe Marsaxlokk begeben. Das kleine Fischerdorf war dann ganz nett – zumindest wenn man das riesige Kraftwerk vor seinen Toren (an dem ich auch vorbeigekommen bin) ausgeblendet hat.

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Central Temple

Weniger nett waren die dunklen Wolken. Daher habe ich mich nicht allzulange im Ort aufgehalten, sondern habe den Bus zurück in Richtung Valletta genommen – gerade rechtzeitig vor einem ordentlichen Regenguss. Der war aber dann fast genauso schnell vorbei wie er begonnen hat. Also habe ich meine Fahrt noch einmal unterbrochen, um den Tempeln von Tarxien einen Besuch abzustatten.

Dabei hat es sich um megalithische Tempel aus dem Neolithikum gehandelt – ganz genauso wie schon Ħaġar Qim am Vortag. Selbst der Aufbau der Tempel war sehr ähnlich: ein zentraler Gang mit halbkreisförmigen Räumen zu beiden Seiten. So gesehen waren die Tempel von Tarxien vielleicht nicht mehr so etwas besonderes, aber die etwas anderen Dekorationen und auch (die Füße) eine(r) überdimensionale(n) Statue waren durchaus interessant.

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Central Temple

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South Temple

Meine Wanderroute


(*) Ein paar Joggerinnen, die mir kurz darauf entgegen gekommen sind, war der Hund aber offensichtlich (fast) egal: Sie haben zwar kurz innegehalten, sind dann aber doch weitergelaufen – ohne vom Hund attackiert zu werden.

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