[Foto]

Da wirst du Augen machen!

Wie schon im letzten Beitrag erwähnt, habe ich von Tulum aus auch einer weiteren Cenote (oder eigentlich zwei) einen Besuch abgestattet: Dos Ojos. Und die hat alle anderen in den Schatten gestellt.

Ich wollte dort auf eigene Faust schnorcheln gehen, und habe daher keine Tour gebucht, sondern bin mit dem Collectivo gefahren. Leider hat der Fahrer vergessen, wo ich hinwollte, und ist an der Einfahrt vorbeigefahren. Daher musste ich rund 300 Meter auf der Schnellstraße zurückgehen und sie dann überqueren. Damit scheine ich aber nicht der einzige zu sein, denn immerhin stehen dort große "Achtung Fußgänger!"-Schilder.

Beim Eingang habe ich erfahren, dass es

  1. nicht eine Meile (1,6 km) bis zu den Cenote ist, sondern fast drei Kilometer, und
  2. eine geführte Tour nicht nur Transport, Schließfach und Ausrüstung beinhaltet, sondern auch den Besuch einer sonst nicht zugänglichen Höhle.  (**)

[Foto]

Ojo Uno

Daher habe ich mich doch vor Ort für eine Tour entschieden, die sich, so finde ich, echt ausgezahlt hat: Weil ich offensichtlich recht zeitig unterwegs waren, waren wir nur zu dritt (plus Tourguide). Außerdem konnte ich mir einen Wet Suit ausborgen, denn mir Warmduscher (bzw. -schwimmer) war in dem angeblich rund 23 Grad warmen Wasser beim doch recht langsamen herumpaddeln etwas kalt.

[Foto]

Ojo Uno

Begonnen haben wir im Ojo Uno (Auge Eins), wo wir noch alleine herumschwimmen konnten. Bereits das war sehr beeindruckend (siehe Titelbild bzw. nebenstehende Bilder).

[Foto]

Ojo Dos

Danach ging es weiter ins Ojo Dos (Auge Zwei), wo uns der Tourguide zuerst ein wenig herumgeführt hat, bevor es durch einen engen Gang in die angrenzende Fledermaushöhle gegangen ist. Das Fotografieren habe ich alsbald aufgegeben, denn es war doch recht finster dort, und habe stattdessen einfach die Umgebung genossen: Man muss sich das wie eine wassergefüllte Tropfsteinhöhle vorstellen, bei der unter Wasser die Stalagmiten in die Höhe ragen, und von der Höhlendecke die Stalaktiten teilweise bis ins Wasser hängen – und man selbst gleitet dort mitten hindurch. Es war einfach ein phantastisches Erlebnis!

[Foto]

[Foto]

Ojo Dos


(*) Die wissen schon, wie sie ihr Geld machen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.