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Klammen im Karwendel

Heute war ein Klamm-Tag – gottseidank nur in dem Wortsinn "Schlucht" und nicht "feucht-kalt": Ich hab der Wolfsklamm und der Tiefenbachklamm einen Besuch abgestattet.

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Wolfsklamm

Begonnen habe ich den Tag in der Wolfsklamm. Dort steigt man zu Beginn gleich hoch die Schluchtwände hinauf und hört tief unter sich den Bach gurgeln – sieht ihn durch die Bäume aber kaum. Ich habe schon befürchtet, dass das so weiter geht, als sich die Schlucht dann plötzlich dramatisch verengt hat, und man auf Steigen und Leitern, die am (nahezu senkrechten) Fels befestigt sind, durch die beindruckende Klamm marschiert.

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Wolfsklamm

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Kloster St. Georgenberg

Leider darf man (wegen Covid-Abstandsregeln) nicht wieder durch die Klamm zurückwandern, sondern muss einen Kreuzweg durch den Wald nehmen. Dabei bekommt man immerhin das wie eine Trotzburg auf einem hohen Felsen thronende Kloster St. Georgenberg zu sehen – wobei ich mich auf den Blick von unten beschränkt habe; zu den Wallfahrern, die man dort willkommen heißt, zähle ich mich nicht wirklich.

Nachdem ich bereits um halb zwölf wieder zurück am Parkplatz war, habe ich mich noch für den Besuch einer zweiten Klamm entschieden, eben der bereits erwähnten Tiefenbachklamm. Grundsätzlich war ich dort natürlich eher unter den späteren Wanderern, und hätte daher fast keinen Parkplatz mehr bekommen, weil zum einen der Parkplatz sehr klein ist, und zum anderen die restlichen Wanderer offensichtlich noch nie etwas von Schrägparkern gehört (und Parallel-Parken offensichtlich auch nicht in einer Großstadt gelernt) haben. Ich konnte mich gerade noch am Ende der Reihe dazuquetschen. Während ich mir noch die Wanderschuhe angezogen habe, ist schon ein weiteres Auto gleich zwei Mal vorbeigefahren, offensichtlich auf der Suche nach einem Parkplatz – da habe ich noch einmal Glück gehabt!

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Tiefenbachklamm

Der Wanderweg durch die Tiefenbachklamm beginnt ähnlich wie durch die Wolfsklamm: Er führt gemächlich den Bach entlang, wo die Schlucht noch recht breit und nicht ganz so hoch ist, und klettert langsam die Felswand empor. Doch auch hier verengt sich dann die Schlucht – wenn auch nicht ganz so eng und ganz so wild wie in der Wolfsklamm. Aus dramaturgischen Gründen wäre also eine Besichtigung in umgekehrter Reihenfolge (wieder einmal) sinnvoll gewesen, aber auch so war es ein imposantes Erlebnis.

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Tiefenbachklamm

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