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Südsee aus dem Bilderbuch

Tahiti war ja eigentlich nur ein kurzer Zwischenstopp. Mit fünf Tagen in Moorea hat mein Südsee-Abenteuer jetzt so richtig begonnen.

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Anflug auf Moorea

Bereits der Flug(*) hinüber hat vielversprechende Ausblicke geliefert: schroffe, aber tiefgrüne Berge im Inneren der Insel, türkis-blaues Meer rundherum. Auch bei Erkundungen zu ebener Erde haben sich großartige Ausblicke auf diese Südsee-Insel ergeben, so zum Beispiel vom Gipfel des Magic Mountain (siehe auch Titelbild), oder vom Aussichtspunkt Belvedere.

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Ausblick vom Magic Mountain auf die Bucht von Ōpūnohu

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Tal von Ōpūnohu


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Ausblick vom Belvedere-Aussichtspunkt

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Kapelle St. Joseph

Doch auch alleine die Fahrt die Küstenstraße entlang hat einiges zu bieten: Im Norden der Insel schneiden nämlich zwei Buchten tief in die Insel hinein, sodass man immer wieder tolle Blick durch Palmen-gesäumte Uferabschnitte auf die grünen Hügel auf der anderen Seite der Bucht hat. Selbst eigentlich recht „normale“ Kirchen machen sich sehr pittoresk in dieser Umgebung.

Nachdem mich die Strecke entlang dieser Buchten bereits bei der Taxifahrt vom Flughafen ins Quartier in den Bann gezogen hat, habe ich sie dann auch per (Elektro-)Fahrrad erkundet. Der E-Antrieb wäre aufgrund der (praktisch nicht vorhandenen) Steigungen entlang der Küstenstraße zwar nicht unbedingt nötig gewesen, aber angesichts der Hitze und Schwüle war er trotzdem sehr willkommen.

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Bucht von Pao Pao ("Cook's Bay")

Für die höher gelegenen Stellen (wie den Belvedere-Aussichtspunkt) habe ich mir dann sogar eine Tour gegönnt, denn da wollte ich mich nicht hochquälen müssen. So habe ich auch „nebenbei“ ein altes Marae (einen polynesischen Tempel) und ein paar Süßwasseraale zu Gesicht bekommen. (**)

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Marae Ti'i-rua

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Süßwasseraale

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Strand von Les Tipaniers

Doch auch die Erkundung des Meeres ist nicht zu kurz gekommen – wenn es auch aufwendiger ist, zum Baden ins Meer zu kommen, als man glauben möchte. Die meisten Uferabschnitte sind nämlich privat, und selbst zu den öffentlichen Stränden kommt man nicht immer so ohne weiteres hin: Wenn nämlich ein Hotel davorsitzt, dann lässt einen der Wachmann nicht so einfach den Weg neben dem Hotel zum Strand spazieren. Da muss man schon die Pass-Phrase kennen: Ich möchte mir ein Kajak ausborgen.

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Kajaken bei Les Tipaniers

Bei mir hat das dann tatsächlich dazu geführt, dass ich mir nicht nur ein Kajak ausgeborgt, sondern sogar im Strandrestaurant des Hotels zu Mittag gegessen habe – vielleicht wäre es für sie also eigentlich einträglicher, wenn sie den Zutritt nicht so streng beschränken würden?

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Strand von Temae

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Korallen bei Tiahura

Was das Schnorcheln betrifft, so darf man sich allerdings nicht allzu viele Korallen erwarten: Viele scheinen schon tot zu sein. Dafür kann man mit dem erwähnten Kajak zu einer kleinen Sandbank paddeln, wo sich Stachelrochen und Schwarzspitzen-Riffhaie (und teilweise leider auch Dutzende Touristen) tummeln. Der absolute aquatische Höhepunkt hat aber außerhalb des Riffs stattgefunden: Schnorcheln mit Buckelwalen!

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Stachelrochen

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Schwarzspitzen-Riffhai


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Buckelwal


(*) den ich nur genommen habe, weil er bei meinem Flugpass dabei war; ansonsten wäre die Fähre wohl praktischer

(**) Außerdem konnte ich mit Staunen beobachten, wie zwei Amerikanerinnen auf der Tour ohne mit der Wimper zu zucken für je eine Kette mit zwei Perlen über 1.000,– Dollar ausgegeben haben (während ihre Männer mit leicht gequältem Lächeln daneben gestanden sind).

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